Es gibt Momente im Internet, da sitzt man vor dem Bildschirm, starrt auf das, was man gerade gesehen hat, und fragt sich ernsthaft: Hat das gerade wirklich jemand gemacht? Und dann merkt man: Ja. Ja, hat er. Und es ist das Beste, was man diese Woche sehen wird.
Markus Söder hat eine Döner-Marke. Ja, wirklich. Willkommen im Jahr 2024, wo bayerische Ministerpräsidenten ihre eigenen Fast-Food-Marken registrieren.
Rechtliche und formale Aspekte # Markeninhaber: Markus Söder persönlich, nicht die CSU als Partei Anmeldedatum: 2. August 2024 beim DPMA Schutzumfang: Klasse 29 (Fleisch, Fleischwaren, Döner), Klasse 16 (Druckerzeugnisse), Klasse 35 (Werbung, Marketing) Widerspruchsfrist: Endete im November 2024 ohne Einsprüche – Marke ist seitdem uneingeschränkt geschützt Design: Das Logo zeigt eine cartoonartige Söder-Illustration in traditioneller Dönermann-Pose vor rot-weißem Hintergrund Politische Strategie und Hintergrund # Söder pflegt seit Jahren die Inszenierung als “Döner-Fan” mit regelmäßigen Posts unter #söderisst auf Instagram und X (früher Twitter).
Die Prinzessin im Elfenbeinturm: Ursula von der Leyen und der 13. Stock # In den heiligen Hallen des Berlaymont-Gebäudes in Brüssel, genauer gesagt im 13. Stock, residiert eine Frau, die sich von den alltäglichen Sorgen der EU-Bürger weit entfernt fühlt. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, hat sich dort ein kleines Reich geschaffen, das nur wenigen Auserwählten zugänglich ist. Doch was verbirgt sich hinter den verschlossenen Türen und den streng kontrollierten Zugängen?