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Die Epstein-Akten und der Pandemieplan: Was ein Physiker darin fand

Pandemie-Analyse - Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Alle schauen in die falsche Richtung.

Seit die Epstein-Akten veröffentlicht wurden, richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Offensichtliche: prominente Namen, sexuelles Fehlverhalten, ein verurteilter Pädophiler mit unglaublichen Verbindungen. Diese Geschichte ist real und sie ist relevant. Aber Prof. Roland Wiesendanger, Physiker und Nanowissenschaftler an der Universität Hamburg, hat seine Zeit in den Dokumenten woanders verbracht. Und was er gefunden hat, ist möglicherweise gravierender.

In einem Interview mit Philip Hopf (HKCM) legt Wiesendanger dar, was er als wissenschaftlichen und politischen Skandal bezeichnet, der sich in den Epstein-Akten versteckt: dokumentierte Belege dafür, dass Pandemien als Geschäftsmodell entwickelt wurden — mit Impfstoffen als Profitmotor — mehr als ein Jahrzehnt bevor COVID-19 auftauchte.

Was in den Akten steht
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Der Begriff, der in den Epstein-Dokumenten immer wieder auftaucht, ist “Pandemic Preparedness”. Der Forscher Patrick Seer hat das akribisch analysiert, und Wiesendanger stützt sich wesentlich auf diese Arbeit.

Laut Wiesendanger zeigen Dokumente aus dem Jahr 2011 — als Epstein bereits ein verurteilter Sexualstraftäter war —, wie er zwischen Banken (darunter JP Morgan Chase), philanthropischen Stiftungen (darunter die Bill & Melinda Gates Foundation), Versicherungsgesellschaften und Pharmaunternehmen koordiniert. Das Argument, das explizit in den Akten steht: Impfstoffe sind ein untergenutzter Markt, weil man sie im Gegensatz zu Medikamenten für Kranke auch gesunden Menschen verkaufen kann.

Eine Passage, die Wiesendanger direkt zitiert: “putting together some ideas for Gates — a proposal that will get Bill more money for vaccines — Billions of Dollars.”

Die Akten bezeichnen Impfstoffe explizit als “besonders lukrative Kapitalanlagestrategie”, erwähnen parametrische Finanztrigger, die automatisch ausgezahlt werden, sobald eine Pandemie ausgerufen wird, und beschreiben Pandemiesimulationen als “Karriere-Booster”. Die WHO wird als Akteur genannt, den man in den Plan einbinden müsste.

Das ist keine Spekulation. Wiesendanger zitiert Dokumente, die jetzt öffentlich sind.

Das Zeitproblem
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Einer der technisch fundiertesten Teile des Interviews betrifft die Frage, wann SARS-CoV-2 tatsächlich zu zirkulieren begann.

Wiesendanger verweist auf die Arbeit von Ralph Baric — wahrscheinlich dem weltweit bekanntesten Coronavirusforscher —, der vor dem US-Kongress aussagte, dass eine Rückrechnung anhand viraler Mutationen jeden Startzeitpunkt nach Mitte Oktober 2019 definitiv ausschließt. Das Virus kursierte früher.

Dazu passt: Am 12. September 2019 wurde die weltweit größte Coronavirus-Datenbank des Wuhan-Instituts für Virologie offline genommen. Am selben Tag wechselte eine Schlüsselposition am Institut, und ein Antrag auf Verbesserung der Laborsicherheitstechnik wurde gestellt. Wiesendangers Interpretation: An diesem Tag wurde den Institutsleitenden klar, dass etwas passiert war.

Der ehemalige Direktor der chinesischen CDC, Professor George F. Gao, erklärte öffentlich, dass die Analyse aller Tierproben vom Huanan-Fischmarkt diesen als Pandemieursprung ausschließe — und dass die Pandemie früher begann als offiziell anerkannt.

Deutsche und französische Krankenakten sowie Berichte von Athleten, die im Oktober 2019 an den Militärweltspielen in Wuhan teilnahmen (über 9.000 Teilnehmer aus aller Welt), bestätigen eine frühere Ausbreitung.

Die Simulationen, die keine waren
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Event 201 — die Pandemieübung in New York City im Oktober 2019, teils von der Gates-Stiftung finanziert — ist bekannt. Weniger bekannt: Sie fand statt, als Insider bereits wussten, dass sich ein SARS-ähnliches Virus in Wuhan ausbreitete.

Ebenfalls wenig bekannt: Zum exakt gleichen Zeitpunkt führte das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) eine eigene Pandemieübung mit allen 27 EU-Mitgliedstaaten in Griechenland durch. Diese Übung ging explizit von einem Virus aus dem Labor aus und war als Bioterrorismusszenario konstruiert. Sie übte dabei auch — in Wiesendangers Worten —, wie man genau diese Information unterdrückt: durch koordiniertes Vorgehen von Zivilschutz, Polizei und Justiz.

Die Kombination dieser beiden Fakten — einen Laborausbruch simulieren und gleichzeitig dessen Vertuschung einüben — hält er für erdrückend.

Drosten und der BND
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Der Bundesnachrichtendienst unterrichtete die Regierung Merkel früh in der Pandemie und schätzte die Wahrscheinlichkeit eines Laborursprungs auf 80 bis 95 Prozent. Der Bericht blieb unter Verschluss. Bundeskanzlerin Merkel bezeichnete COVID-19 öffentlich als “Naturkatastrophe” und erklärte, ein natürlicher Ursprung stehe fest. Christian Drosten sagte in seinem NDR-Podcast, die Laborursprungsthese sei eine Verschwörungstheorie, die “bekämpft” werden müsse.

Was Wiesendanger hervorhebt: Drosten nahm am 1. Februar 2020 an einer Telekonferenz teil, in der mindestens sechs signifikante genomische Merkmale von SARS-CoV-2 vorgestellt wurden, die auf einen künstlichen Ursprung hindeuteten. Er wusste es. Dann sagte er das Gegenteil.

Drosten reichte 2022 eine Unterlassungsklage gegen Wiesendanger wegen Aussagen in einem Cicero-Interview ein. Sechs von neun strittigen Aussagen wurden im Eilverfahren zugunsten Wiesendangers entschieden — darunter die Behauptung, Drosten habe Desinformation verbreitet. Zwei Aussagen sind noch strittig. Das Landgericht Hamburg verhandelte Ende Februar 2026 mündlich; das Urteil wird am 17. April erwartet.

Eine Randnotiz, die Wiesendanger direkt in der Verhandlung vortrug: Drosten selbst twitterte am Tag nach dem ursprünglichen Interview, Wiesendangers Antworten “werden im Andeutungs- und Wertungsbereich stehen gelassen” und “belastbaren Tatsachenbehauptungen wird ausgewichen.” Jetzt behandelt dasselbe Gericht diese Aussagen als Tatsachenbehauptungen, die bewiesen werden müssen.

Der nächste Schritt der WHO
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Der gegenwartsbezogene Teil des Interviews betrifft WHO-Artikel 12 und den PABS-Annex — Pathogen Access and Benefit Sharing System —, der auf der Weltgesundheitsversammlung im Mai zur Abstimmung steht.

Wiesendangers Einwand: Das System würde finanzielle Anreize für Forscher weltweit schaffen, neue Erreger zu entdecken und zu erschaffen (einschließlich künstlich hergestellter), deren Genomsequenzen in eine WHO-Datenbank hochzuladen und Pharmaunternehmen gegen Gebühr frühzeitigen Zugang zu gewähren. Gewinne fließen zurück in die Forschung, die neue Erreger findet, die neue Impfstoffe erzeugen, die neue Gewinne generieren. Die WHO kassiert Gebühren.

Für Wiesendanger institutionalisiert das genau das Geschäftsmodell, das die Epstein-Akten als ab 2011 entwickelt dokumentieren. Und diesmal wäre es WHO-sanktioniert und global durchsetzbar.

Eine Petition gegen Artikel 12/PABS ist aktuell offen für Unterschriften.


Ob man jedem Argument Wiesendangers folgt oder nicht: Die Dokumente sind real, die Zeitachsenanomalien sind real, und das Gerichtsverfahren ist real. Was auffällt, ist das Ausmaß, in dem all das in der Mainstream-Berichterstattung fehlt — was, in gewisser Weise, exakt das ist, was die Dokumente als geplant beschreiben.

Jeder möge sich seinen Teil denken.


Quellen
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Primärquelle dieses Artikels:

  • HKCM-Interview mit Prof. Roland Wiesendanger, geführt von Philip Hopf, veröffentlicht März 2026 — YouTube

Zu den Epstein-Akten:

  • PACER / US-Bundesgericht SDNY — veröffentlichte Epstein-Dokumente (ab Januar 2024 schrittweise freigegeben)
  • Patrick Seer — Analyse der Epstein-Files im Kontext Pandemic Preparedness (dokumentiert und verlinkt im Interview)

Zum Laborursprung und Zeitproblem:

  • Ralph Baric — Aussage vor dem US-Kongress (Subcommittee on Oversight), 2023/2024; Rückrechnung des frühesten Ausbruchsdatums via molekularer Uhr
  • Wuhan Institute of Virology — Datenbank NIAID/EcoHealth (offline seit 12. September 2019, seither nicht wiederhergestellt)
  • Prof. George F. Gao (ehem. Direktor Chinese CDC) — öffentliche Aussage zum Ausschluss des Huanan-Markts als Ursprung
  • Militärweltspiele Wuhan, Oktober 2019 — Berichterstattung u. a. Welt, FAZ

Zu BND-Bericht und politischer Dimension:

  • Welt am Sonntag, März 2024 — Enthüllung des BND-Berichts (80–95% Laborwahrscheinlichkeit)
  • NDR-Podcast „Coronavirus-Update" mit Christian Drosten, Mai 2020 — Folge 43, Laborursprung als Verschwörungstheorie
  • Fokus Online, 14. Mai 2020 — Drosten-Aussage zum zoonotischen Ursprung
  • Kabinettsmitglied Boris Johnson / UK — eidesstattliche Aussage zu MI6-Briefing und Lockdown-Begründung (veröffentlicht im Rahmen der britischen COVID-Untersuchungskommission)

Zum Gerichtsverfahren Drosten vs. Wiesendanger:

  • Cicero, Februar 2021 — Originalinterview mit Wiesendanger
  • Landgericht Hamburg — Aktenzeichen öffentlich; mündliche Verhandlung Februar 2026, Urteil erwartet 17. April 2026
  • Wiesendangers Erstveröffentlichung: „Indizien für einen manipulierten Ursprung" (Universität Hamburg, 18. Februar 2021)

Zu WHO PABS / Artikel 12:

  • WHO-Entwurf des Pandemieabkommens, Artikel 12 + Annex PABS — einsehbar unter who.int
  • Coalition for Epidemic Preparedness Innovations (CEPI) — Gründungsdokumente 2017 (World Economic Forum / Wellcome Trust)
  • Petition gegen Artikel 12/PABS: stopthepact.org (oder aktuell verlinkter Petitionslink aus dem Interview)
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