Banken haben den Digitalen Euro mitgeschrieben: Holding-Limits, keine Verzinsung, Zugangspflicht nur über regulierte Institute. Alles dokumentiert in FOI-freigegebenen Lobby-Briefen. Was nicht freigelegt wurde: was das alles kostet. Die EZB lehnte die Anfragen ab — mit vier Worten: commercial interests of contractors.
HERA ist die EU-Behörde für Gesundheitsnotfallvorsorge — 6 Milliarden Euro Budget, per Kommissionsbeschluss gegründet ohne Parlamentsdebatte, Pharmavorausverträge ohne Preisoffenlegung. Das EESC rügte die Konstruktion formell. Das EP forderte Kontrolle. Das Gericht der EU bestätigte 2025 die Rechtsverletzung bei den Gründungsverhandlungen. HERA macht weiter.
Am 17. Mai 2026 erklärte die WHO den Ebola-Ausbruch in der DRC zum PHEIC. Gleichzeitig stufte die ECDC den Hantavirus-Cluster auf MV Hondius für die EU/EWR-Bevölkerung als ‘very low risk’ ein — die WHO das globale Risiko als ’low’. Die deutschsprachige Berichterstattung fragte derweil, ob ein Szenario wie zu Corona-Zeiten drohe. WHO und ECDC hatten das bereits beantwortet.
PHEIC klingt wie fake. Das wird nicht lange dauern. Aber im WHO-Primärdokument vom 17. Mai 2026 steht ein Satz, den auch seriöse Medien nicht zitieren: »does not meet the criteria of pandemic emergency.« Was PHEIC ist, was es nicht ist — und warum Ituri trotzdem kein Fehlalarm ist.
Die Evakuierung der MV Hondius aktivierte den vollständigen institutionellen Ausnahmezustands-Apparat — für einen Ausbruch, bei dem bei Ankunft niemand Symptome hatte. WHO-Risikoeinschätzung: low. Ein Lehrstück in institutioneller Unverhältnismäßigkeit.
Die NPI-Anhörung der Enquete-Kommission vom 7. Mai 2026 hatte drei strukturelle Merkmale, die sicherstellen, dass keine Maßnahme als nachweislich unwirksam aus ihr hervorgehen kann. Das ist kein Versagen. Das ist das Design.
Am 8. Mai 2026 legt der Sachverständige Stephan Kohn förmlich Beschwerde gegen den Verlauf der Enquete-Sitzung vom 23. April ein — nicht nur bei Bundestagspräsidentin Julia Klöckner, sondern parallel beim Ältestenrat, bei den Mitgliedern der Enquete-Kommission und bei der Missbrauchsbeauftragten Kerstin Claus. Damit ist der Fall Müller/Hoppermann nicht mehr ein Sitzungsskandal, sondern eine prozedurale Frage an den gesamten Bundestag.
In dem Moment, in dem Wissenschaftler und Prüfinstanzen die Corona-Ära systematisch auseinandernehmen, erscheint eine neue Angst-Welle — und kapert den Raum. Ein Mechanismus, den man kennen sollte.
Im April 2026 erscheint im Copernicus-Journal Geoscientific Model Development ein methodologisches Übersichts-Paper, das in der breiten Klima-Berichterstattung praktisch nicht stattfindet. Autor: Detlef van Vuuren und das CMIP7 ScenarioMIP-Konsortium — die offizielle Arbeitsgruppe, die für das nächste IPCC-Bewertungszyklus die Emissionsszenarien definiert, auf denen die globale Klimamodellierung aufbaut.
2022 sitzt Bill Gates im Studio von The View (ABC) — im Rahmen der TV-Promotion seines Buchs „How to Prevent the Next Pandemic", erschienen am 3. Mai 2022 — und sagt in die Kameras einen Satz, der mit einem unverkennbaren Schmunzeln aus dem Mundwinkel kommt:
Am 4. Mai 2026 — am gleichen Tag, an dem die WHO den Hantavirus-Ausbruch auf der MV Hondius offiziell bestätigt — bringt die tagesschau in ihrem vertikalen Social-Media-Format einen 99-Sekunden-Erklär-Clip. Eine junge Moderatorin vor blauer Weltkarte, dahinter der tagesschau-Schriftzug. Zwischengeschnitten: ein Statement von Stefan Schmiedel — „Infektiologe und Tropenmediziner", in der Bauchbinde unkommentiert, in der Sache die führende Hamburg-UKE-Stimme zu importierten Tropenkrankheiten.
Der Spiegel gilt als Goldstandard. Die hausinterne „Dokumentation" als Faktenchecking-Abteilung, die ihresgleichen sucht. Das rote Heft als Institution, die Kanzler stürzte, Skandale aufdeckte, die Demokratie schützte.