Zum Hauptinhalt springen

Blog

2026

Letzte Generation: Wie eine Aileen-Getty-Pipeline deutsche Klimapolitik unter Druck setzte

Hinweis zur Methodik. Dieser Text stützt sich auf primäre Bundestags-Drucksachen (20/6621, 20/6702, WD 4-3000-008/23), den Letzte-Generation-Transparenzbericht 2022 (zitiert im WD-Gutachten), die IRS-Form-990-Daten des Climate Emergency Fund über ProPublica und Instrumentl, sowie die eigenen Webseiten der genannten Organisationen. Der Text trennt zwei Ebenen, die im öffentlichen Diskurs systematisch vermischt werden: (1) die wissenschaftlich-politische Frage der Klimakrise und (2) die strukturelle Frage, wer mit welchem Geld welche Form von Aktivismus organisiert hat. Die erste Ebene wird hier nicht verhandelt. Die zweite ist der Gegenstand.

Amadeu Antonio Stiftung: Geld, Geheimdienst, Geschichte — die Strukturanalyse

Hinweis zur Methodik. Dieser Text stützt sich auf primäre Bundestags-Drucksachen, das Stiftungsregister, die AAS-Webseite und das öffentlich zugängliche Material zur Stasi-IM-Vergangenheit der Gründerin. Wo Beträge nur sekundärbelegt sind, ist das gekennzeichnet. Die Stiftung leistet Arbeit gegen Rechtsextremismus, die unbestreitbar einen gesellschaftlichen Bedarf adressiert. Es geht hier nicht darum, ihr die Existenzberechtigung abzusprechen — es geht darum zu zeigen, was die Stiftung bei der Selbstdarstellung als „zivilgesellschaftlicher" Akteur systematisch nicht zeigt.

Correctiv: Geld, Gremien, Geheimnisse — die Strukturanalyse

Hinweis zur Methodik. Dieser Text stützt sich auf primäre Bundestags-Drucksachen, eigene Webseiten der genannten Stiftungen, die Correctiv-Gremienseite und das Programm der BfV-Wissenschaftskonferenz 2023. Wo Beträge oder Funktionen nur sekundärbelegt sind, ist das gekennzeichnet. Es geht nicht darum, Correctiv die Existenzberechtigung abzusprechen — es geht darum zu zeigen, was Correctiv bei der Selbstdarstellung als „unabhängige" Recherche-Plattform systematisch nicht zeigt.

Acht Tage im Januar: Wie aus den Bauernprotesten der 'Geheimplan' wurde

Hinweis zur Methodik. Dieser Text beschreibt eine zeitliche Korrelation und ordnet sie in ein im Blog bereits mehrfach dokumentiertes Muster ein: Recherche-Veröffentlichung + zeitlich abgestimmte politische bzw. zivilgesellschaftliche Folgemaßnahme (siehe Fernandes-Ulmen-Kampagne parallel zum Deepfake-Gesetz, Netzwerk hinter dem Deepfake-Gesetz, HateAid-Campact-Pipeline). Strikter Beweis für bewusste Steuerung eines Einzelfalls bleibt schwer; das Muster, in das sich der Einzelfall einfügt, ist es nicht. Quellen sind am Ende vollständig verlinkt.

Der Reporter, die Preise, das Geld: Was hinter der Correctiv-Recherche steht

Teil 1 hat den juristischen Stand beschrieben: Drei Sätze, zwei Gerichte, keine Rechtskraft. Was dieser Artikel nicht leisten konnte: die Struktur hinter der Recherche — die Person, die Auszeichnungen, die Geldströme. Die liegen nicht im Tenor des Berliner Urteils, aber sie erklären, warum die Recherche eine so große Wirkung entfaltet hat.

Drei Sätze, zwei Gerichte, keine Rechtskraft: Was die Correctiv-Urteile wirklich sagen

Zwei Monate nach dem Urteil des Landgerichts Berlin II gegen Correctiv zirkulieren zwei Versionen derselben Geschichte. In der einen bricht ein „mühsam errichtetes Lügengebilde" zusammen, Preise müssen zurückgegeben werden, die Demokratie-Demos waren Propaganda. In der anderen hat Correctiv „einen Sieg für die Pressefreiheit" errungen und die Recherche steht.

Ursula von der Leyen: Machtkonzentration in der EU-Kommission — Was Insider berichten

··583 Wörter·3 min
Seit Beginn ihrer zweiten Amtszeit als Präsidentin der Europäischen Kommission häufen sich öffentliche Kritik und interne Beschwerden über den Führungsstil von Ursula von der Leyen. Die Vorwürfe kommen nicht aus der Peripherie — sie stammen von ehemaligen und amtierenden Spitzenpolitikern der EU.

Die Pandemie der Nicht-Infektiösen – Warum der Ct-Wert die größte Lüge war

··1047 Wörter·5 min
Die Enquete-Kommission läuft, der BGH kippt Impfschaden-Urteile, der Telegraph berichtet über Vaccine Injuries – aber eine Frage stellt niemand: Wie viele der “Corona-Positiven” waren überhaupt infektiös? Die Antwort steht seit 2020 in peer-reviewten Studien: Bei Ct-Wert 35 = 0% kultivierbar [1]. Das RKI selbst zog die Schwelle bei Ct >30 [2]. Aber viele Labore fuhren PCR-Tests bis Ct=40 und höher [3].

BA.3.2 'Cicada' und das große Schweigen: Neue Variantenwelle, alte unbeantwortete Fragen

Es ist Frühjahr 2026, und das Muster wiederholt sich. Eine neue SARS-CoV-2-Variante mit dem informellen Namen “Cicada” (BA.3.2) wird inzwischen in mindestens 31 US-Bundesstaaten nachgewiesen[1]. China und Hongkong melden parallel den schwersten Anstieg der Fallzahlen “seit mindestens einem Jahr”, getrieben von der Variante NB.1.8.1[2]. Die WHO weist darauf hin, dass “limited surveillance data” weltweit Impfstrategien zunehmend behindern[3].

Moderna-Verträge ungeschwärzt? Was die Schweiz jetzt offenlegt — und was nicht

··1141 Wörter·6 min
Die Schweiz macht Ernst mit Transparenz — zumindest auf dem Papier. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am 17. April 2026 die Verträge zur Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen veröffentlicht[1]. Darunter: Moderna, Novavax, Pfizer, Janssen, AstraZeneca, CureVac. Ungeschwärzt, wie das Gericht verlangte.

Impfquoten-Vertrauenskrise: Wenn Daten nicht mehr zählen

··631 Wörter·3 min
Die Impfquote bei über 60-Jährigen für die Grippe-Impfung liegt laut RKI auf dem niedrigsten Stand seit 17 Jahren [1]. Die COVID-19-Impfquote in dieser Altersgruppe sank im Vergleich zur Vorsaison um mehr als ein Drittel [2]. Gleichzeitig zeigen Daten aus Dänemark, dass verschiedene BioNTech-Chargen unterschiedliche Nebenwirkungsraten aufwiesen — eine Studie, die das PEI als “nicht aussagekräftig” zurückwies, ohne eigene Daten vorzulegen [3].

Drosten vor der Enquete: Verteidigung unter Polizeischutz

··798 Wörter·4 min
Am 1. Dezember 2025 trat Christian Drosten als Sachverständiger vor die Enquete-Kommission “Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie” des Deutschen Bundestages [1]. Der Auftritt fand unter Polizeischutz statt [2]. Drosten verteidigte die getroffenen Maßnahmen, räumte einzelne Fehler ein und ließ — laut Stellungnahme der AfD-Fraktion — zentrale Fragen unbeantwortet [3]. Es war einer der ersten Auftritte des Charité-Virologen vor einem parlamentarischen Untersuchungsgremium nach Ende der Pandemie-Phase und nach der vollständigen Veröffentlichung der RKI-Krisenstabsprotokolle.