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Die Wurzel der Impffrage — Teil 4: Die Haftungsfrage

··372 Wörter·2 min
Die Wurzel der Impffrage - Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Es gibt eine Frage, die selten gestellt wird, aber die gesamte Debatte in einem anderen Licht erscheinen lässt:

Warum brauchen Impfstoffhersteller gesetzlichen Haftungsschutz, wenn ihr Produkt sicher ist?

USA 1986: Das Ende der Hersteller-Haftung
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1986 verabschiedet der US-Kongress den National Childhood Vaccine Injury Act (NCVIA). Der Auslöser: Mehrere Impfstoffhersteller hatten den US-Markt verlassen, weil Schadensersatzklagen zu teuer wurden.

Die Lösung: Hersteller können für Impfschäden nicht mehr direkt verklagt werden. Stattdessen gibt es einen staatlichen Entschädigungsfonds (VICP). Der Steuerzahler haftet, nicht der Hersteller.

Der Kongress begründet es offen: Man musste eingreifen, weil “increased liability would drive vaccine manufacturers out of the market” [1].

Das ist bemerkenswert. Der Markt — also die aggregierten Entscheidungen von Millionen informierter Akteure — hatte entschieden: Das Haftungsrisiko ist zu hoch. Der Gesetzgeber hat diese Marktentscheidung außer Kraft gesetzt.

Wichtig: Das Gesetz enthält eine Ausnahme. Haftung ist möglich bei Betrug oder absichtlichem Verschweigen von Informationen [2]. Diese Ausnahme wird in der aktuellen Debatte rund um Pfizer/BioNTech zunehmend relevant — siehe BGH-Urteil März 2026.

EU: Dasselbe Prinzip für Covid
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In der EU hat von der Leyen verhandelt, dass die EU-Kommission die Haftung für Covid-Impfstoffe übernimmt — nicht die Hersteller. Das ist öffentlich bekannt, kaum diskutiert.

Der frühere Pfizer-Cheftoxikologe Dr. Helmut Sterz hat dazu klar Position bezogen: Bei nachgewiesenem Betrug greift die Haftungsfreistellung nicht mehr. Und er sieht die fehlenden Sicherheitsstudien, die DNA-Verunreinigungen und den Wechsel des Herstellungsverfahrens als mögliche Grundlage für genau diesen Vorwurf [3].

Die logische Konsequenz
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Wenn ein Hersteller für sein Produkt nicht haftet:

  • Gibt es keinen finanziellen Anreiz, die Sicherheit über das Minimum hinaus zu prüfen
  • Gibt es keine Konsequenz, wenn Post-Market-Daten Schäden zeigen
  • Trägt der Geschädigte das Risiko, nicht der Verursacher

Das ist keine Kritik an Impfungen per se. Es ist eine Kritik an einem System, das den Grundmechanismus der Haftung — der Hersteller trägt das Risiko seines Produkts — außer Kraft setzt.

Ein Automobilhersteller der sagt “meine Autos sind sicher, aber ich brauche gesetzlichen Schutz vor Schadensersatzklagen” würde zu Recht befragt werden. Bei Impfstoffen ist diese Frage jahrzehntelang nicht gestellt worden.


Quellen:

Die Wurzel der Impffrage - Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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