Wenn ein Gesundheitsminister mit fragwürdiger Bilanz an die Spitze der globalen Gesundheitspolitik strebt # Karl Lauterbach wird als Kandidat für den Posten des WHO-Generaldirektors gehandelt. Man muss diesen Satz zweimal lesen, um zu begreifen, was hier passiert. Der Mann, der die Corona-Impfung als „mehr oder weniger nebenwirkungsfrei" bewarb — bei Anne Will, im Februar 2022, vor Millionenpublikum — soll demnächst über die Gesundheitspolitik des gesamten Planeten entscheiden.
124 Staaten sagten Ja. Die USA sagten Nein. Und Deutschland zahlt die Rechnung. # Im Mai 2025 beschlossen 124 WHO-Mitgliedstaaten in Genf ein internationales Pandemieabkommen — das weitreichendste Gesundheitsabkommen seit den Internationalen Gesundheitsvorschriften von 2005. Elf Staaten enthielten sich, darunter Italien, Polen, Israel, Russland und der Iran. Kein Staat stimmte dagegen [1][2].
Am 18. Mai 2026 beginnt die 79. Weltgesundheitsversammlung (WHA79) in Genf. Auf der Agenda steht der PABS-Annex zum WHO-Pandemievertrag — die Einigung darüber, wie Länder, die Pathogen-Daten teilen, an den daraus entwickelten Impfstoffen und Medikamenten beteiligt werden sollen.
124 Ja-Stimmen, null Nein-Stimmen, historisch. Und seit Mai 2025 hat kein Staat ratifiziert — nicht wegen Widerstand, sondern weil der Vertragstext selbst eine Vorbedingung enthält, die bis heute nicht erfüllt ist. Warum die Ratifizierungsuhr noch nie zu ticken begonnen hat.