Zum Hauptinhalt springen

Campact

Trusted Flagger: Wie HateAid und Campact Plattformen zur Zensur verpflichten

Seit Juni 2025 hat HateAid einen Status, über den kaum berichtet wurde: EU-Trusted-Flagger nach Art. 22 des Digital Services Act. Was das bedeutet: Plattformen wie Meta, YouTube und X sind rechtlich verpflichtet, Meldungen von Trusted Flaggern schneller und priorisiert zu bearbeiten. Nicht als Bitte — als Rechtspflicht.

Drei Sätze, zwei Gerichte, keine Rechtskraft: Was die Correctiv-Urteile wirklich sagen

Zwei Monate nach dem Urteil des Landgerichts Berlin II gegen Correctiv zirkulieren zwei Versionen derselben Geschichte. In der einen bricht ein „mühsam errichtetes Lügengebilde" zusammen, Preise müssen zurückgegeben werden, die Demokratie-Demos waren Propaganda. In der anderen hat Correctiv „einen Sieg für die Pressefreiheit" errungen und die Recherche steht.

Das Netzwerk hinter dem Deepfake-Gesetz: Von Soros über Campact zu HateAid ins Justizministerium

··712 Wörter·4 min
Update 23.06.2026: Das OLG Hamburg (Az. 7 W 72/26) hat dem Spiegel im Eilverfahren untersagt, den Deepfake-Video-Verdacht gegen Christian Ulmen ohne Beweisgrundlage zu verbreiten — zum Abschlussartikel. Am 19. März 2026 erschien im Spiegel eine Titelstory über Collien Fernandes und digitale Gewalt. Am selben Tag kündigte Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) ein neues Gesetz an. Am selben Abend saßen Fernandes und Hubig gemeinsam bei Caren Miosga in der ARD.

Ein Fördertopf, viele Empfänger: Omas gegen Rechts und das HateAid-Netzwerk

··998 Wörter·5 min
Die Omas sind nicht das Problem. Die Omas sind das freundliche Gesicht. # Wer die Omas sind # Die “Omas gegen Rechts” sind eine der sympathischsten politischen Bewegungen Deutschlands. Gegründet 2017 in Wien von Monika Salzer, 2018/2019 in Deutschland von Anna Ohnweiler aus Nagold [1][2]. Ältere Frauen die sich gegen Rechtsextremismus engagieren. Strickmützen, Plakate, Demos bei Wind und Wetter.

Follow the Money: Wer HateAid finanziert — und warum das wichtig ist

··2194 Wörter·11 min
→ Interaktiver Netzwerk-Graph: Wer steckt dahinter? (Klicken für vollständige Verbindungsübersicht) Eine Ex-Nazi-Familie, zwei Bundesministerien, eine Kampagnen-NGO und ein PR-Berater. Das Netzwerk hinter der Organisation, die Identifikationspflicht im Internet fordert. # Was HateAid ist # HateAid ist eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin, gegründet 2018. Offizieller Zweck: Beratung und Unterstützung von Betroffenen digitaler Gewalt. 54 Mitarbeitende. 143 Abmahnungen und 49 Zivilklagen im Jahr 2024 [1].