HERA ist die EU-Behörde für Gesundheitsnotfallvorsorge — 6 Milliarden Euro Budget, per Kommissionsbeschluss gegründet ohne Parlamentsdebatte, Pharmavorausverträge ohne Preisoffenlegung. Das EESC rügte die Konstruktion formell. Das EP forderte Kontrolle. Das Gericht der EU bestätigte 2025 die Rechtsverletzung bei den Gründungsverhandlungen. HERA macht weiter.
Die Evakuierung der MV Hondius aktivierte den vollständigen institutionellen Ausnahmezustands-Apparat — für einen Ausbruch, bei dem bei Ankunft niemand Symptome hatte. WHO-Risikoeinschätzung: low. Ein Lehrstück in institutioneller Unverhältnismäßigkeit.
In dem Moment, in dem Wissenschaftler und Prüfinstanzen die Corona-Ära systematisch auseinandernehmen, erscheint eine neue Angst-Welle — und kapert den Raum. Ein Mechanismus, den man kennen sollte.
Am 18. Mai 2026 beginnt die 79. Weltgesundheitsversammlung (WHA79) in Genf. Auf der Agenda steht der PABS-Annex zum WHO-Pandemievertrag — die Einigung darüber, wie Länder, die Pathogen-Daten teilen, an den daraus entwickelten Impfstoffen und Medikamenten beteiligt werden sollen.
Seit Beginn ihrer zweiten Amtszeit als Präsidentin der Europäischen Kommission häufen sich öffentliche Kritik und interne Beschwerden über den Führungsstil von Ursula von der Leyen. Die Vorwürfe kommen nicht aus der Peripherie — sie stammen von ehemaligen und amtierenden Spitzenpolitikern der EU.
Es gibt Informationen, die so präzise auf einen zutreffen, dass man sie am liebsten wegdenken würde. Das hier ist so eine.
Oktober 2019. 27 EU-Mitgliedstaaten. Griechenland.
Während in New York City das berühmte Event 201 läuft – eine Pandemic-Simulation der Gates Foundation mit Coronavirus-Szenario – findet parallel, fast unbemerkt von der Öffentlichkeit, ein zweites Planspiel statt. Veranstalter: das European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC). Teilnehmer: alle 27 EU-Mitgliedstaaten.
Einleitung # Die Kontroverse um die SMS-Kommunikation zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-CEO Albert Bourla hat fundamentale Fragen zur Transparenz europäischer Institutionen aufgeworfen. Im Frühjahr 2021, als die EU-Kommission einen Vertrag über 1,8 Milliarden Impfdosen mit Pfizer abschloss, berichtete die New York Times über persönliche Textnachrichten zwischen beiden. Was folgte, war ein institutionelles Versagen in Sachen Dokumentation und Transparenz.