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Atlantic Storm, Januar 2005: Wie aus einer Pocken-Übung vier Monate später WHO-Notfallrecht wurde

Am 14. Januar 2005 versammelten sich in einem Konferenz-Saal in Washington zehn ehemalige oder amtierende Regierungschefs aus Nordamerika und Europa, dazu eine ehemalige WHO-Generaldirektorin, plus eine Reihe Außenpolitik-Berater. Sie spielten einen koordinierten Pocken-Anschlag auf sechs Großstädte gleichzeitig: Istanbul, Rotterdam, Warschau, Frankfurt, New York City, Los Angeles. Innerhalb von viereinhalb Stunden Übungs-Zeit stiegen die gemeldeten Fälle von 51 auf 3.320. Die Übung hieß Atlantic Storm.

Der Vertrag, den niemand liest: Was das WHO-Pandemieabkommen wirklich bedeutet

124 Staaten sagten Ja. Die USA sagten Nein. Und Deutschland zahlt die Rechnung. # Im Mai 2025 beschlossen 124 WHO-Mitgliedstaaten in Genf ein internationales Pandemieabkommen — das weitreichendste Gesundheitsabkommen seit den Internationalen Gesundheitsvorschriften von 2005. Elf Staaten enthielten sich, darunter Italien, Polen, Israel, Russland und der Iran. Kein Staat stimmte dagegen [1][2].