Am Sonntag, 29. März 2026, 21:45 Uhr: Caren Miosga, ARD. Titel der Sendung: “Digitale Gewalt — wie können Frauen besser geschützt werden?”
Auf dem Sofa: Collien Fernandes. Daneben: Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Kein Anwalt der Gegenseite. Kein Sachverständiger mit abweichender Meinung. Das Ermittlungsverfahren läuft seit Tagen.
Der Fall Julia Ruhs ist ein beispielloser Vorgang, der die strukturellen Probleme und ideologischen Bruchlinien im deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) offenlegt. Als konservative Journalistin beim Bayerischen Rundfunk (BR) wurde sie 2025 zum Zentrum der größten medienpolitischen Kontroverse im deutschen ÖRR, nachdem 250 NDR-Mitarbeiter erfolgreich dafür sorgten, dass sie aus einem gemeinsamen ARD-Format entfernt wurde. Dieser Vorgang wirft fundamentale Fragen über Meinungsfreiheit und ideologische Vielfalt im deutschen Mediensystem auf.