Seit Beginn ihrer zweiten Amtszeit als Präsidentin der Europäischen Kommission häufen sich öffentliche Kritik und interne Beschwerden über den Führungsstil von Ursula von der Leyen. Die Vorwürfe kommen nicht aus der Peripherie — sie stammen von ehemaligen und amtierenden Spitzenpolitikern der EU.
Die Schweiz macht Ernst mit Transparenz — zumindest auf dem Papier. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am 17. April 2026 die Verträge zur Beschaffung von Covid-19-Impfstoffen veröffentlicht[1]. Darunter: Moderna, Novavax, Pfizer, Janssen, AstraZeneca, CureVac. Ungeschwärzt, wie das Gericht verlangte.
Die dramatischen Berichte über russisches GPS-Jamming, das EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyens Flugzeug angeblich zwang, nach einer Stunde des Kreisens mit “Papierkarten” zu navigieren, wurden durch technische Analysen, Flugdaten und offizielle Dementis umfassend widerlegt. Was zunächst wie ein ausgeklügelter elektronischer Kriegsführungsangriff am 31. August 2025 aussah, erwies sich als Fallstudie darüber, wie routinemäßige Luftfahrtzwischenfälle jenseits aller Erkennung sensationalisiert werden können, wenn eine ordnungsgemäße technische Verifikation umgangen wird.
Einleitung # Die Kontroverse um die SMS-Kommunikation zwischen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Pfizer-CEO Albert Bourla hat fundamentale Fragen zur Transparenz europäischer Institutionen aufgeworfen. Im Frühjahr 2021, als die EU-Kommission einen Vertrag über 1,8 Milliarden Impfdosen mit Pfizer abschloss, berichtete die New York Times über persönliche Textnachrichten zwischen beiden. Was folgte, war ein institutionelles Versagen in Sachen Dokumentation und Transparenz.