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Digitale Gewalt

Täterparadies Deutschland: Was der Fall Fernandes über digitale Gewalt wirklich sagt

Es hat Jahre gedauert. Jahre, in denen Collien Fernandes wusste, dass jemand in ihrem Namen Fake-Profile betrieb, Männer aus ihrem beruflichen Umfeld kontaktierte, ihnen angebliche Nacktfotos und Sexvideos schickte — gefälschtes Material, unter ihrem Namen, ohne ihr Wissen. Jahrelang erstattete sie Anzeigen. Jahrelang passierte: nichts.

Fernandes vs. Ulmen: Echte Vorwürfe, geplante Kampagne — und ein Professor der entgleist

Die Vorwürfe sind real. Die Kampagne auch. Und eine Wortwahl die vom eigentlichen Problem ablenkt. # Am 19. März 2026 veröffentlichte der Spiegel eine Titelgeschichte: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Collien Ulmen-Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen — Deepfake-Pornos, Identitätsmissbrauch, psychische Gewalt. Am selben Tag verschickt Ulmens Anwalt Christian Schertz ein presserechtliches Informationsschreiben [1][2].