Die Hoffnung war real: Donald Trump zurück im Weißen Haus, bekannt für seine Aussagen zugunsten einer Verhandlungslösung in der Ukraine, und Wladimir Putin, der seit Jahren signalisiert, dass eine Einigung möglich sei — wenn die Sicherheitsinteressen Russlands respektiert würden. Doch was ist daraus geworden?
In den letzten Monaten haben sich Sichtungen vermeintlicher russischer Drohnen über Dänemark, Norwegen, Schweden, Rumänien und Deutschland gehäuft. Was haben diese Sichtungen gemeinsam? Erstens, keine einzige dieser Drohnen wurde abgefangen, abgeschossen oder durch elektronische Störungen zur Landung gezwungen. Zweitens, niemand weiß, woher diese Drohnen gekommen sind und wohin sie verschwunden sind. Es gibt keine Radarplots, keine nachweisbaren Flugbahnen, obwohl es sich in allen Fällen um kritische zivile, militärische oder doppeltnutzbare Infrastruktur handelt, und zwar in einem der weltweit am dichtesten bewachten Lufträume. Diese Drohnen sind einfach verschwunden, und ich habe keinen weiteren Kommentar dazu.
Die dramatischen Berichte über russisches GPS-Jamming, das EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyens Flugzeug angeblich zwang, nach einer Stunde des Kreisens mit “Papierkarten” zu navigieren, wurden durch technische Analysen, Flugdaten und offizielle Dementis umfassend widerlegt. Was zunächst wie ein ausgeklügelter elektronischer Kriegsführungsangriff am 31. August 2025 aussah, erwies sich als Fallstudie darüber, wie routinemäßige Luftfahrtzwischenfälle jenseits aller Erkennung sensationalisiert werden können, wenn eine ordnungsgemäße technische Verifikation umgangen wird.
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Wirecard war Deutschlands Vorzeigeunternehmen. DAX-Mitglied. Fintech-Champion. 2020 kollabierte alles: €1,9 Milliarden “nicht auffindbar.”
COO Jan Marsalek flüchtete nach Russland. Laut Ermittlern: seit 2010 GRU-Agent. Heute unter Falschidentität in Moskau. 2025: UK-Behörden sehen ihn in einem Multimilliarden-Geldwäsche-Netzwerk.