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Identifikationspflicht

72 Stunden: Wie aus einer Spiegel-Titelstory eine Demo mit 13.000 wurde — und warum die Hauptperson nicht kam

Spiegel am Donnerstag. Demo am Sonntag. Dazwischen: eine Maschine. # Die Chronologie # Tag Datum Ereignis Donnerstag 19.03.2026 Spiegel veröffentlicht Titelstory: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Ulmens Anwalt Schertz verschickt Gegendarstellung — am selben Tag [1]. Freitag 20.03.2026 Campact hat fertigen 2.000-Wörter-Artikel online. Grüne und Linke fordern schärfere Gesetze [2]. Freitag 20.03.2026 Bündnis “Feminist Fight Club” wird gegründet — am selben Tag wie Campact-Artikel. Demo für Sonntag angemeldet [4]. Samstag 21.03.2026 Fernandes in den tagesthemen. Hayali postet Video-Statement (“Werdet Allies!”) — von einem privaten X-Account aus [3]. Sonntag 22.03.2026 Demo am Brandenburger Tor. Veranstalter sagen: 13.000 Teilnehmer. BILD schätzt: 2.500. Polizei: keine offizielle Zahl [4][5][6]. 72 Stunden. Von der Titelstory zur Demo. Inklusive eines Bündnisses das vorher nicht existierte.

Follow the Money: Wer HateAid finanziert — und warum das wichtig ist

→ Interaktiver Netzwerk-Graph: Wer steckt dahinter? (Klicken für vollständige Verbindungsübersicht) Eine Ex-Nazi-Familie, zwei Bundesministerien, eine Kampagnen-NGO und ein PR-Berater. Das Netzwerk hinter der Organisation, die Identifikationspflicht im Internet fordert. # Was HateAid ist # HateAid ist eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin, gegründet 2018. Offizieller Zweck: Beratung und Unterstützung von Betroffenen digitaler Gewalt. 54 Mitarbeitende. 143 Abmahnungen und 49 Zivilklagen im Jahr 2024 [1].