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Kampagne

Das Fernsehgericht tagt: Miosga, Hubig, HateAid — und ein Gesetzentwurf der schon fertig lag

Am Sonntag, 29. März 2026, 21:45 Uhr: Caren Miosga, ARD. Titel der Sendung: “Digitale Gewalt — wie können Frauen besser geschützt werden?” Auf dem Sofa: Collien Fernandes. Daneben: Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Kein Anwalt der Gegenseite. Kein Sachverständiger mit abweichender Meinung. Das Ermittlungsverfahren läuft seit Tagen.

72 Stunden: Wie aus einer Spiegel-Titelstory eine Demo mit 13.000 wurde — und warum die Hauptperson nicht kam

Spiegel am Donnerstag. Demo am Sonntag. Dazwischen: eine Maschine. # Die Chronologie # Tag Datum Ereignis Donnerstag 19.03.2026 Spiegel veröffentlicht Titelstory: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Ulmens Anwalt Schertz verschickt Gegendarstellung — am selben Tag [1]. Freitag 20.03.2026 Campact hat fertigen 2.000-Wörter-Artikel online. Grüne und Linke fordern schärfere Gesetze [2]. Freitag 20.03.2026 Bündnis “Feminist Fight Club” wird gegründet — am selben Tag wie Campact-Artikel. Demo für Sonntag angemeldet [4]. Samstag 21.03.2026 Fernandes in den tagesthemen. Hayali postet Video-Statement (“Werdet Allies!”) — von einem privaten X-Account aus [3]. Sonntag 22.03.2026 Demo am Brandenburger Tor. Veranstalter sagen: 13.000 Teilnehmer. BILD schätzt: 2.500. Polizei: keine offizielle Zahl [4][5][6]. 72 Stunden. Von der Titelstory zur Demo. Inklusive eines Bündnisses das vorher nicht existierte.

Fernandes vs. Ulmen: Echte Vorwürfe, geplante Kampagne — und ein Professor der entgleist

Die Vorwürfe sind real. Die Kampagne auch. Und eine Wortwahl die vom eigentlichen Problem ablenkt. # Am 19. März 2026 veröffentlichte der Spiegel eine Titelgeschichte: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Collien Ulmen-Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen — Deepfake-Pornos, Identitätsmissbrauch, psychische Gewalt. Am selben Tag verschickt Ulmens Anwalt Christian Schertz ein presserechtliches Informationsschreiben [1][2].