Zum Hauptinhalt springen
  1. Blog/

Viertes Corona-Symposium der AfD: Ein Forum für Kritiker und Aufarbeitung

Im Berliner Bundestag fand das vierte Coronasymposium der AfD-Fraktion statt [0]. Die Veranstaltung, die unter dem Motto stand, die Corona-Politik und ihre Folgen kritisch zu beleuchten, zählte zahlreiche Referenten aus dem In- und Ausland, darunter Ärzte, Wissenschaftler, Juristen und politische Akteure. Das Ziel war die Vernetzung von “wachsame[n] Bürger[n] gegen den übergriffigen Staat” und die Forderung nach umfassender Aufarbeitung der vergangenen Jahre [0].

Einleitung und politischer Kontext
#

Eröffnet wurde das Symposium mit einem scharfen Angriff auf die damalige Politik. Die Redner warfen der damaligen Bundesregierung und den sie tragenden Parteien vor, unter Berufung auf “herbeifantisierte Daten und Inzidenzwerte” die Grundrechte der Bürger “mit Füßen getreten” zu haben. Insbesondere die Impfpflicht-Debatte und die Rolle von Experten wie Christian Drosten und Karl Lauterbach wurden als Beispiele für eine angebliche Verletzung von Rechtsstaatlichkeit und wissenschaftlicher Integrität genannt.

Die Veranstaltung diente auch als Bühne für internationalen Austausch. Via Video zugeschaltet waren unter anderem Dr. Robert Malone, ein Pionier der mRNA-Technologie, sowie der niederländische Politiker Rob Roos, der durch seine Konfrontation mit der EU-Impfchefin Janine Small bekannt wurde. Beide warnten vor den Gefahren der mRNA-Impfstoffe und der zentralen Machtübernahme durch Organisationen wie die WHO.

Schwerpunkt: Medizinische und wissenschaftliche Kritik
#

Ein zentraler Punkt des Symposiums war die medizinische und wissenschaftliche Aufarbeitung der Corona-Politik. Mehrere Ärzte, die während der Pandemie aufgrund der Ausstellung von Masken- oder Impfunfähigkeitsattesten verfolgt wurden, schilderten ihre persönlichen Schicksale. Sie berichteten von Hausdurchsuchungen, Strafverfahren und dem Verlust ihrer Approbation. Dr. Walter Weber, der selbst zu einer Bewährungsstrafe verurteilt wurde, sprach von einer “politisch motivierten” Verfolgung und forderte volle Rehabilitation und wirtschaftlichen Schadensersatz für alle Betroffenen.

Wissenschaftler wie Prof. Dr. Andreas Sönichsen und Prof. Dr. Roland Wiesendanger lieferten tiefgehende Analysen zur Pandemie. Sönichsen stellte die offiziellen Infektionszahlen den Daten der Arbeitsgemeinschaft Influenza des RKI gegenüber und kam zu dem Schluss, dass es keine außergewöhnliche medizinische Situation gegeben habe. Wiesendanger fokussierte auf den Ursprung des Virus und bezeichnete die Unterdrückung der Labor-Theorie als “the mother of all COVID scandals”. Er argumentierte, dass das Wissen um einen möglichen künstlichen Ursprung die Lockdown-Maßnahmen erst politisch legitimiert habe.

Juristische und politische Perspektiven
#

Die juristischen Folgen der Corona-Politik wurden ebenfalls thematisiert. Der Rechtsanwalt Carlos A. Gebauer kritisierte das Urteil des Bundesgerichtshofs, das Ärzte von der Haftung für Impfschäden freistellte und sie zu “haftungsrechtlichen Beamten” erklärte. Er wies darauf hin, dass dies die Ärzte stattdessen als Amtsträger im strafrechtlichen Sinne qualifizieren könnte, was zu einer verschärften Haftung führen müsste.

Ein weiteres Thema war die Aufarbeitung in den Bundesländern. Vertreter aus Thüringen und Sachsen berichteten von ihren Erfahrungen in den jeweiligen Enquete- und Untersuchungsausschüssen. Während in Thüringen ein gemeinsamer Ausschuss mit BSW und CDU als chaotisiert und wenig aufklärungsorientiert beschrieben wurde, wurde in Sachsen eine AfD-geführte Minderheit im Ausschuss als wirksames Instrument zur Wahrheitssuche geschildert, auch wenn sie von den anderen Fraktionen blockiert werde.

Internationale Vernetzung und Ausblick
#

Das Symposium verdeutlichte den Wunsch nach einer stärkeren internationalen Vernetzung von Kritikern der Corona-Maßnahmen. Vertreter aus Österreich berichteten von Erfolgen bei der Aufarbeitung, wie der Rückzahlung von Bußgeldern und der Rehabilitierung von verfolgten Ärzten. Die neue US-Administration unter Trump und Kennedy wurde als strategischer Partner und Hoffnungsträger für eine veränderte Gesundheitspolitik bezeichnet, die sich auf individuelle Freiheitsrechte und eine kritische Überprüfung von Impfstoffen konzentriert.

Die Referenten waren sich einig, dass die Aufarbeitung der Corona-Zeit entscheidend sei, um eine Wiederholung ähnlicher Maßnahmen zu verhindern. Die Forderungen reichten von der Einsetzung eines parlamentarischen Untersuchungsausschusses auf Bundesebene bis hin zur strafrechtlichen Verantwortung der Verantwortlichen. Die Botschaft des Symposiums war, dass der Widerstand gegen die damaligen Maßnahmen weitergehen werde, bis eine vollständige Aufklärung und Gerechtigkeit für die Betroffenen erreicht ist [4].

Einordnung und Kritik
#

Die Veranstaltung ist Teil einer längerfristigen Strategie der AfD, die Nähe zur sogenannten “Querdenker”-Szene und verschwörungsgläubigen Kreisen zu suchen. Die Partei hat bereits mehrfach führende Figuren dieser Bewegung zu Symposien ins Parlament eingeladen [5]. Kritiker werfen der AfD vor, mit solchen Veranstaltungen Verschwörungsglauben und Feindbilder gegen Personen wie Christian Drosten oder Karl Lauterbach zu schüren und die Stimmung im Wahlkampf anzufachen [5]. Die Forderung nach Gerichtsprozessen und Tribunalen gegen politische Gegner wird als Teil dieser Strategie gesehen [5].


Video des Symposiums
#

Das gesamte Symposium wurde von der AfD-Bundestagsfraktion aufgezeichnet. Das Video bietet einen umfassenden Einblick in die Redebeiträge und Diskussionen des Tages.


Quellen
#

[0] AfD Bundestagsfraktion. (2025, 8. November). Einladung und Programm zum 4. Coronasymposium. Eigene Veröffentlichung.

[1] AfD Bundestagsfraktion. (2025, 8. November). Liebe Freunde, herzlich willkommen beim vierten Coronasymposium der AfD Fraktion im Bundestag. [Transkript der Rede].

[2] AfD Bundestagsfraktion. (2025, 9. November). Gesundheitspolitik im Ausnahmezustand. [Transkript des Panels].

[3] AfD Bundestagsfraktion. (2025, 9. November). Vertuschung statt Aufklärung. [Transkript des Panels].

[4] AfD Bundestagsfraktion. (2025, 9. November). Wir bleiben dran: Corona ist nicht vorbei. [Transkript des Abschlussstatements].

[5] Tichys Einblick. (2025, 7. November). Querdenken im Bundestag: AfD lädt Verschwörungsideologen ins Parlament. https://www.tichyseinblick.de/

Verwandte Artikel

Blindflug mit Ansage: Wie BioNTech die Haftung abschüttelte und der Staat beim Sicherheitsmonitoring versagte

Kein Monitoring, keine Daten, keine Konsequenzen — aber die Impfstoffe waren natürlich „sicher und wirksam". Es ist einer der größten Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte — und kaum jemand redet darüber. BioNTech, das Mainzer Unternehmen das als Held der Pandemie gefeiert wurde, hat sich juristisch so aufgestellt, dass es formal gar kein Impfstoffhersteller ist. Und die Behörde, die die Sicherheit der Impfstoffe hätte überwachen müssen — das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) — hat die gesetzlich vorgeschriebenen Daten jahrelang nicht ausgewertet.

Enquete-Kommission: Ex-Pfizer-Toxikologe nennt mRNA-Impfung Menschenversuch — Lauterbach gesteht Fremdschutz-Lüge

Am 19. März 2026 passierte im Bundestag etwas, das die Medien lieber als „Schlagabtausch" verharmlosen. In Wahrheit war es eine Anklage. # Die Corona-Enquete-Kommission des Bundestages tagte am Donnerstag unter dem Titel „Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Impfstrategie und Forschung". Was als nüchterne Aufarbeitung geplant war, wurde zum Tribunal über die Impfpolitik der Bundesregierung. So unbequem, dass Zuschauer des Saales verwiesen wurden — nicht weil sie störten, sondern weil sie klatschten [1][2].

Lauterbach als WHO-Chef? Der Mann der 'nebenwirkungsfrei' sagte, will die Welt regieren

Wenn ein Gesundheitsminister mit fragwürdiger Bilanz an die Spitze der globalen Gesundheitspolitik strebt # Karl Lauterbach wird als Kandidat für den Posten des WHO-Generaldirektors gehandelt. Man muss diesen Satz zweimal lesen, um zu begreifen, was hier passiert. Der Mann, der die Corona-Impfung als „mehr oder weniger nebenwirkungsfrei" bewarb — bei Anne Will, im Februar 2022, vor Millionenpublikum — soll demnächst über die Gesundheitspolitik des gesamten Planeten entscheiden.

Der Damm bricht: Der Telegraph schreibt, was wir seit Jahren dokumentieren

Nikola Brindley war Dentalnurse seit über einem Jahrzehnt. Impfungen kannte sie. Als sie im Juli 2021 aufgefordert wurde, AstraZenecas COVID-Impfung zu nehmen, stimmte sie ohne Zögern zu. Innerhalb von Stunden lag sie auf der Notaufnahme. Mehrere Organsysteme versagten. „Ich brach auf dem Türrahmen zusammen und verlor fast vollständig die Fähigkeit zu gehen", sagt sie. Heute sitzt sie im Rollstuhl.