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Nicole Junkermann: Wie Epsteins deutsche Vertraute das britische Gesundheitssystem beriet

Das Netz - Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
Teil 29: Dieser Artikel

Als der Telegraph im Februar 2026 enthüllte, dass eine deutsche Unternehmerin Jeffrey Epstein als “Baby” und “Mr Wonderful” bezeichnete — letzteres während er im Gefängnis saß — trat Nicole Junkermann innerhalb von Tagen aus dem Vorstand einer königlichen Wohltätigkeitsorganisation zurück.

Ihre offizielle Erklärung: „Als Frau und Mutter wurde Nicole vollständig getäuscht und irregeführt von ihm."

3.475 E-Mails. Über zwanzig Jahre. Gemeinsame Investitionen. Ein Board neben israelischen Geheimdienstoffizieren. Das soll Täuschung sein?

Wer ist Nicole Junkermann?
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Die Düsseldorferin, heute Countess Nicole Brachetti Peretti nach ihrer Heirat mit einem italienischen Öl-Grafen, ist Gründerin von NJF Capital und NJF Holdings in London. Ihr Portfolio liest sich wie ein Lehrbuch für disruptive Technologie: Revolut, Groq, OWKIN, Elvie — und Carbyne911.

Carbyne911 ist das Unternehmen, das den Knoten bildet.

Carbyne911: Epstein + Barak + Unit 8200
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Carbyne911 — ursprünglich Reporty Homeland Security — ist ein israelisches Notrufsystem-Startup das GPS-Ortungsdaten und Live-Video in Echtzeit an Behörden übermittelt.

Der Board of Directors liest sich wie ein Who’s Who israelischer Geheimdienstkreise:

  • Ehud Barak — Ex-Premierminister Israel, ehemaliger Chef des Militärgeheimdienstes, vielfach dokumentierter Epstein-Bekannter
  • Pinchas Buchris — ehemaliger Kommandeur der IDF Unit 8200, Israels Cyber-Eliteeinheit, bekannt für offensive Geheimdienstoperationen
  • Nicole Junkermann — Co-Investorin zusammen mit Jeffrey Epstein
  • Peter Thiel — PayPal-Gründer, Palantir-Mitgründer, ebenfalls im Netzwerk

Epstein selbst war Mitinvestor.

Man betritt keinen solchen Board aus Versehen.

Das NHS-Mandat — ohne Offenlegung
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Während Junkermann Anteile an Carbyne911 hielt — einem Unternehmen co-finanziert von Epstein und besetzt mit Geheimdienstoffizieren — saß sie im NHS Healthtech Advisory Board und beriet den britischen Gesundheitsdienst über digitale Gesundheitsdaten.

Diesen Interessenkonflikt legte sie nicht offen.

Gleichzeitig war sie Trustee bei der Royal Marsden Cancer Charity — deren Patrons Prinz William und Princess of Wales sind.

Die Reaktion: Löschen statt Erklären
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Im Oktober 2025, Monate vor den Telegraph-Enthüllungen, ließ Junkermann vier Artikel auf Substack entfernen, die ihre Verbindungen zu Epstein, Barak und Thiel dokumentierten.

Nach den Enthüllungen im Februar 2026:

  • Rücktritt Royal Marsden Charity
  • Rücktritt als Visiting Professor, Lancaster University
  • LinkedIn-Profil gelöscht

Das ist kein Verhalten von jemandem der sich täuschen ließ. Das ist das Verhalten von jemandem der kontrolliert.

Was bleibt
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Die Verbindung Junkermann–Epstein–Barak–Unit8200–Carbyne911 ist kein Zufall und keine Naivität. Es ist eine Konstellation die zeigt, wie das Netzwerk funktionierte: durch gemeinsame Investments, gegenseitige Türöffner, strategische Positionierung in staatliche Institutionen.

Dass sie dabei das britische Gesundheitssystem beriet — ohne Offenlegung — ist nicht nur ein ethisches Problem. Es ist eine Frage, die niemand öffentlich stellt.


Quellen: Telegraph (Feb 2026), t-online/Wienand (Feb 2026), NIUS (Feb 2026), Daily Mail (Feb 2026), Newspaste/Vedmore (Okt 2025), Wikipedia EN (Carbyne Board), DOJ-Akten (Dataset 9, teilweise)

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