Eine randomisierte kontrollierte Studie gilt als Goldstandard der Medizin. Die Logik ist einfach: Eine Gruppe bekommt den Wirkstoff, die andere ein Placebo — und der Unterschied zeigt die Wirkung.
Für diesen Standard zu funktionieren, muss das Placebo inert sein. Kochsalz. Wasser. Nichts das selbst wirkt.
Bei Impfstoff-Studien ist das systematisch nicht der Fall.
Was tatsächlich als “Placebo” verwendet wurde #
Die meisten Impfstoffe enthalten Aluminium-Salze als Adjuvantien — Hilfsstoffe die das Immunsystem stimulieren und die Immunantwort verstärken. In klinischen Studien wurde häufig nicht Kochsalz als Placebo verwendet, sondern eben diese Aluminium-Adjuvantien.
Das bedeutet: Beide Gruppen — Impfstoff und “Placebo” — bekamen Aluminium. Wenn beide Gruppen ähnliche Nebenwirkungen zeigen, gilt das als “kein Unterschied”. Wenn beide ähnliche Immunantworten zeigen, gilt das als “Wirksamkeit bestätigt”.
Das ist kein Randphänomen. Es ist die gängige Praxis.
Was die Wissenschaft dazu sagt #
Eine Cochrane-konforme Metaanalyse (PubMed, 2022) kommt zu dem Ergebnis:
“No or little evidence of a difference between aluminium adjuvants versus placebo or no intervention when assessing serology.” [1]
Und bereits 2011 wurde in der Fachliteratur klar formuliert:
“Aluminium adjuvants should not be used as placebos in clinical trials — no scientific vindication for such practice is found in the relevant human vaccination literature.” [2]
Das sind keine Aussagen aus kritischen Blogs. Das sind Peer-Reviewed-Publikationen, die den methodischen Grundfehler benennen.
Was das bedeutet #
Wenn Aluminium-Adjuvantien nicht inert sind — wenn sie selbst biologische Effekte haben — dann sind alle Studien die sie als Placebo verwendet haben methodisch kompromittiert.
Die Nebenwirkungsprofile beider Gruppen werden ähnlich aussehen: weil beide Gruppen die gleichen Hilfsstoffe bekamen. Echte Unterschiede wurden systematisch verschleiert.
Das ist keine Verschwörung. Es ist ein Designfehler, der seit Jahrzehnten bekannt ist und trotzdem fortgesetzt wird.
Warum kein echtes Placebo? #
Die Begründung lautet: Es wäre unethisch, die Placebo-Gruppe zu benachteiligen. Das ist das gleiche Argument, das Pfizer verwendet hat, um die Kontrollgruppe des BNT162b2-Trials nach 6 Monaten zu impfen [3] — womit es keine Langzeit-Kontrollgruppe mehr gab.
Wenn echte Placebos “unethisch” sind, dann kann man aber auch keine belastbaren Wirksamkeits- oder Sicherheitsdaten erheben. Beides gleichzeitig geht nicht.
Quellen:
- [1] PubMed (2022): Aluminium adjuvants versus placebo in vaccine RCTs — pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35738649
- [2] ResearchGate (2011): Aluminium adjuvants should not be used as placebos — researchgate.net
- [3] Vox (2021): Covid vaccine trial — unblinding the placebo group — vox.com
- [4] PMC Cochrane-Analyse: Aluminium adjuvants in vaccine trials — pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9226993