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Enquete-Kommission: Ex-Pfizer-Toxikologe nennt mRNA-Impfung Menschenversuch — Lauterbach gesteht Fremdschutz-Lüge

Pandemiepolitik - Dieser Artikel ist Teil einer Serie.
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Am 19. März 2026 passierte im Bundestag etwas, das die Medien lieber als „Schlagabtausch" verharmlosen. In Wahrheit war es eine Anklage.
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Die Corona-Enquete-Kommission des Bundestages tagte am Donnerstag unter dem Titel „Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Impfstrategie und Forschung". Was als nüchterne Aufarbeitung geplant war, wurde zum Tribunal über die Impfpolitik der Bundesregierung. So unbequem, dass Zuschauer des Saales verwiesen wurden — nicht weil sie störten, sondern weil sie klatschten [1][2].


Der Mann, der es wissen muss
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Dr. Helmut Sterz war Chef-Toxikologe bei Pfizer Deutschland — bis zu seiner Pensionierung 2007. Kein Querdenker, kein Telegram-Account, kein YouTube-Kanal. Ein Mann, der sein Berufsleben damit verbracht hat, die Sicherheit von Medikamenten zu bewerten. Für Pfizer [1][2][3].

Seine Aussagen vor der Enquete-Kommission:

„Diese Studien wären allenfalls für eine Pandemie durch ein Killervirus wie Ebola akzeptabel gewesen. In keinem Fall reichten sie für Vakzine gegen ein Coronavirus, das im Wesentlichen eine Grippe verursacht." [1]

„Die Sicherheit wurde vorgetäuscht." [3]

„Die Zulassung erfolgte laut RKI-Protokollen im Schnellverfahren. Ich kenne keinen anderen Fall, in dem Studien in dieser Form ausgelassen wurden." [3]

Sterz’ Bilanz: 60.000 Todesfälle durch Impfungen in Deutschland. „Millionen Opfer sind zu beklagen." Er forderte das sofortige Verbot der mRNA-Technologie und bezeichnete die Impfkampagne als „verbotenen Menschenversuch" [1][2][3].

Ein ehemaliger Pfizer-Toxikologe nennt die Impfung mit einem Pfizer-Produkt einen Menschenversuch. Lassen Sie das sacken.


Die Karzinogenitäts-Lücke
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Auf Fragen von Prof. Dr. Stefan Homburg (Sachverständiger, AfD-Vorschlag) präzisierte Sterz einen Punkt, der in der gesamten Impfdebatte systematisch ignoriert wurde: Die Karzinogenität der mRNA-Impfstoffe wurde nie geprüft [3].

Keine Langzeitstudie zu krebserregendem Potenzial. Keine Untersuchung der Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit. Begründung: „Zeitgründe."

In der normalen Arzneimittelzulassung wäre das ein sofortiger Ausschlussgrund. Bei Comirnaty war es ein akzeptierter Kompromiss — für ein Virus, dessen Infection Fatality Rate laut John Ioannidis bei 0,15 % lag [4].


Lauterbachs Geständnis, das keines sein soll
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Karl Lauterbach, gewohnt professoral, verteidigte die Impfstrategie. „Es gibt keinen Impfstoff, der so intensiv untersucht wurde." „Deutschland ist verhältnismäßig gut durch die Pandemie gekommen." „Es gibt keinen Turbokrebs" [1][2][3].

Dann, fast beiläufig, das Eingeständnis:

„Der Fremdschutz durch die Impfung hat nur für die erste Phase der Pandemie gegolten. Bei der Delta-Variante war er schon geringer, bei der Omikron-Variante dann nicht mehr gegeben." [1]

Diesen Satz muss man dreimal lesen. Denn dieser Satz zerstört die gesamte Legitimationsgrundlage von:

  • 2G-Regelungen (nur Geimpfte und Genesene)
  • 3G am Arbeitsplatz (Ungeimpfte mussten täglich testen)
  • Impfpflicht-Debatte im Bundestag (April 2022)
  • 2G-Weihnachten in Kirchen
  • Ausschluss Ungeimpfter aus Restaurants, Kinos, Fitnessstudios, Krankenhäusern
  • Kündigung und soziale Ächtung Ungeimpfter

Die Logik war: Du musst dich impfen, um andere zu schützen. Wer sich nicht impft, gefährdet die Gemeinschaft.

Lauterbach sagt jetzt: Ab Omikron (Winter 2021/22) gab es diesen Fremdschutz nicht mehr.

Das heißt: Ab Dezember 2021 war jede 2G-Regel, jeder Ausschluss, jede Kündigung, jede zerbrochene Freundschaft, jedes 2G-Weihnachten sachlich unbegründet. Der Mann, der diese Politik durchgesetzt hat, sagt es jetzt selbst — und niemand stellt die Folgefrage.


Was Wieler sagte — und was er verschwieg
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Ex-RKI-Chef Lothar Wieler verteidigte die Impfung: „Man hat keinen Menschenversuch gemacht." mRNA-Impfstoffe seien keine Gentherapien, sondern „synthetisch hergestellte Substanzen" [2][3].

Was Wieler nicht sagte: Dass sein eigenes Institut laut den entschwärzten RKI-Protokollen intern Zweifel an der Datenlage hatte, die nach außen nie kommuniziert wurden. Dass die Risikogruppen-Empfehlung politisch überrollt wurde. Dass er 2020 sagte: „Wir wissen noch nicht genau, wie gut sie wirken" — eine Aussage, die AfD-Abgeordnete Christina Baum ihm direkt vorhielt [3].

Wielers diplomatische Kritik richtete sich stattdessen gegen die Bund-Länder-Koordination: „Es kann nicht sein, dass ein Bürgermeister abends erfährt, dass er am nächsten Morgen die Schulen schließen soll" [1]. Richtig. Aber nicht das eigentliche Problem.


Die Kinder-Bilanz
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Prof. Dr. Reinhard Berner, neuer STIKO-Vorsitzender und Direktor der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Dresden, sprach aus, was Eltern seit 2020 wissen:

„Kinder und Jugendliche waren nur wenig betroffen und haben auch weniger zur Verbreitung beigetragen als angenommen." [1]

Die Konsequenz: Schulschließungen, Maskenpflicht für Grundschüler, Kontaktverbote, Spielplatzabsperrungen — alles für eine Gruppe, die weder gefährdet war noch andere gefährdete.

Die psychischen Schäden? „Nachhaltig", sagt Berner [1].

Lauterbach gesteht: „Wir haben bei den Kindern zu drastisch reagiert." [1]


Die Homburg-Frage, die niemand beantwortete
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Stefan Homburg stellte eine Frage, die juristisch Sprengkraft hat: Impfgeschädigte scheitern regelmäßig vor Gericht, weil Richter ein „positives Risiko-Nutzen-Verhältnis" der Impfstoffe voraussetzen. Er fragte Sterz, ob er diese Einschätzung teile [3].

Sterz verneinte — und verwies auf die Übersterblichkeit 2021-2022: Wenn das Verhältnis wirklich positiv gewesen wäre, hätte die Sterblichkeit sinken müssen, nicht steigen [3].

Diese Frage führt direkt zum BGH-Urteil VI ZR 335/24 vom 9. März 2026 — das Grundsatzurteil, das erstmals Plausibilität statt Vollbeweis für Impfschäden akzeptiert. Die über 400 bisherigen Abweisungsurteile, die auf dem „positiven Risiko-Nutzen-Verhältnis" basieren, stehen damit auf tönernen Füßen.


Was die Medien daraus machen
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Die Welt titelt: „Das war ein Menschenversuch", klagt der von der AfD geladene Experte [1]. Sprachlich geschickt — der Leser soll „AfD" lesen und automatisch „unseriös" denken. Dass Sterz 18 Jahre bei Pfizer arbeitete? Steht im Text, aber nicht in der Überschrift.

Die ZEIT schreibt: Lauterbach verteidigt Coronamaßnahmen und Impfstrategie [5]. Verteidigt. Nicht: „gesteht ein, dass Fremdschutz bei Omikron nicht gegeben war."

Die Berliner Zeitung titelt: „Es gibt keinen Turbokrebs" [3]. Ein Lauterbach-Zitat als Überschrift. Keine Gegenfrage, keine Einordnung.

Das Muster: Sterz’ Aussagen werden immer mit „AfD-geladen" geframed. Lauterbachs Eingeständnisse werden zu Verteidigungsreden umgeschrieben. Die Zuschauer, die klatschen, werden des Saales verwiesen.


Die Frage, die bleibt
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In der Enquete-Kommission saßen am 19. März 2026 ein ehemaliger Pfizer-Toxikologe, ein ehemaliger Gesundheitsminister und ein ehemaliger RKI-Chef.

Der Toxikologe sagte: Menschenversuch. Der Minister sagte: Kein Fremdschutz ab Omikron. Der RKI-Chef sagte: Kein Menschenversuch.

Zwei von drei widersprechen sich. Einer davon hat 18 Jahre bei Pfizer die Sicherheit von Medikamenten bewertet. Der andere hat die Impfkampagne politisch durchgesetzt.

Wem glauben Sie?


Nachtrag: Vier Bewaffnete gegen eine 81-Jährige
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Am Tag nach der Sitzung veröffentlichte Prof. Dr. Stefan Homburg — Sachverständiger der Enquete-Kommission — ein Video mit folgendem Kommentar:

„Vier Bewaffnete entfernen die 81-Jährige wegen ihres angedeuteten Beifalls aus der sogenannten Versöhnungsveranstaltung." [8]

Eine 81-jährige Frau. Angedeuteter Beifall. Vier bewaffnete Polizisten. Bei einer Veranstaltung, die offiziell der „Aufarbeitung" und „Versöhnung" dienen soll.

Homburg ergänzte: „Die nichtöffentlichen Sitzungen sind übrigens schlimmer als jene, die Sie auf Video sehen können." [8]

Das heißt: Was in diesem Artikel beschrieben wird — Sterz’ „Menschenversuch"-Aussage, Lauterbachs Fremdschutz-Eingeständnis — ist die öffentliche, die kontrollierte Version. Was hinter verschlossenen Türen passiert, bleibt verborgen.

Eine Enquete-Kommission, die eine 81-Jährige für Klatschen rauswirft, hat kein Interesse an Aufarbeitung. Sie hat Interesse an Kontrolle.


Quellen
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[1] Welt.de (20.03.2026): Corona-Enquete-Kommission: „Das war ein Menschenversuch", klagt der von der AfD geladene Experte über die Impfpolitik Lauterbachs. welt.de

[2] Deutscher Bundestag (19.03.2026): Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems, Impfstrategie und Forschung. bundestag.de

[3] Berliner Zeitung (20.03.2026): Karl Lauterbach zu Corona-Impfungen: „Es gibt keinen Turbokrebs". berliner-zeitung.de

[4] Ioannidis, J.P.A. (2021): Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data. Bulletin of the WHO, 99(1), 19-33F. who.int

[5] ZEIT Online (19.03.2026): Karl Lauterbach verteidigt Coronamaßnahmen und Impfstrategie. zeit.de

[6] Bundestag hib (19.03.2026): Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens in der Pandemie. bundestag.de

[7] Deutsches Ärzteblatt (16.03.2026): Lauterbach und Ex-RKI-Chef Wieler in Corona-Enquetekommission angekündigt. aerzteblatt.de

[8] Homburg, S. (21.03.2026): Video-Statement zur Enquete-Kommission, via Henning Rosenbusch. t.me/Rosenbusch


Ein ehemaliger Pfizer-Toxikologe nennt die Impfung einen Menschenversuch. Eine 81-Jährige wird für Klatschen rausgeworfen. Und die Medien machen daraus: „Lauterbach verteidigt Impfstrategie." — Das ist keine Aufarbeitung. Das ist Vertuschung in Zeitlupe.

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