Am Sonntag, 29. März 2026, 21:45 Uhr: Caren Miosga, ARD. Titel der Sendung: “Digitale Gewalt — wie können Frauen besser geschützt werden?”
Auf dem Sofa: Collien Fernandes. Daneben: Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Kein Anwalt der Gegenseite. Kein Sachverständiger mit abweichender Meinung. Das Ermittlungsverfahren läuft seit Tagen.
Nikola Brindley war Dentalnurse seit über einem Jahrzehnt. Impfungen kannte sie. Als sie im Juli 2021 aufgefordert wurde, AstraZenecas COVID-Impfung zu nehmen, stimmte sie ohne Zögern zu. Innerhalb von Stunden lag sie auf der Notaufnahme. Mehrere Organsysteme versagten. „Ich brach auf dem Türrahmen zusammen und verlor fast vollständig die Fähigkeit zu gehen", sagt sie. Heute sitzt sie im Rollstuhl.
1933 stellte die Reichsregierung den Volksempfänger VE 301 vor. Kleines Gerät, günstiger Preis, Massenproduktion. Zweck: Ein Signal in jeden Haushalt. Kein anderes Gerät, keine andere Frequenz, keine andere Meinung.
2026 haben wir Hunderte Sender. Streaming, Podcasts, Social Media, ÖRR, Privatfernsehen. Technisch war noch nie so viel möglich.
In einem aktuellen Interview erklärt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder seine Sicht auf die Corona-Zeit. Zwei Minuten, die es in sich haben — nicht wegen dem, was er sagt. Sondern wegen dem, was er weglässt.
Ein Journalist klagt. Ein Gericht entscheidet. 2.500 Seiten belegen, was drei Jahre lang als Verschwörungstheorie galt: Das RKI handelte auf politische Weisung — nicht nach wissenschaftlicher Evidenz. # Der Mann, der nicht aufgab # Paul Schreyer ist Journalist und Mitherausgeber des Multipolar-Magazins. Kein Aktivist, kein Telegram-Influencer — ein Journalist, der das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) nutzte, wofür es geschaffen wurde: um staatliches Handeln transparent zu machen [1].
Die Vorwürfe sind real. Die Kampagne auch. Und eine Wortwahl die vom eigentlichen Problem ablenkt. # Am 19. März 2026 veröffentlichte der Spiegel eine Titelgeschichte: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Collien Ulmen-Fernandes erhebt schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen — Deepfake-Pornos, Identitätsmissbrauch, psychische Gewalt. Am selben Tag verschickt Ulmens Anwalt Christian Schertz ein presserechtliches Informationsschreiben [1][2].
Die Deutschen zahlen 18,36 Euro im Monat. Jeden Monat. Ob sie wollen oder nicht. Das ergibt 8,7 Milliarden Euro im Jahr. Dafür bekommen sie: Traumschiff. Pilcher. Rosamunde. Und eine Corona-Berichterstattung, die sich im Nachhinein als das herausstellt, was sie von Anfang an war — regierungsnah, einseitig und ohne jeden Widerspruch.
Wer hat Georg Restle gesehen? Zuletzt in Nairobi gesichtet.
Es gibt eine deutsche Fernsehlegende, die man kennen muss, um Georg Restle wirklich zu verstehen: Eduard Zimmermann. Dreißig Jahre lang saß Zimmermann beim ZDF hinter seinem Pult, blickte mit gerunzelter Stirn in die Kamera und fragte: “Haben Sie diesen Mann gesehen?” Er war Richter, Moralapostel und Hüter der öffentlichen Ordnung in einer Person — alles im Staatsfernsehen, alles mit Sendungsbewusstsein, alles ohne die leiseste Andeutung von Selbstzweifel.
Am 13. März 2026 wurde Norbert Himmler vom ZDF-Fernsehrat als Intendant wiedergewählt. Ohne Gegenkandidat. 48 von 53 Stimmen. Nordkoreanisch wäre übertrieben — aber demokratisch sieht anders aus.
In seiner Bewerbungsrede sprach Himmler von einer “wachsenden Zahl von Menschen, die nur noch das glauben, was in ihr Weltbild passt.” Er sprach vom “Feind”. Er will das ZDF als “relevanten Faktor für unsere Demokratie” positionieren.
Wenn Grundschulwissen zur Herausforderung wird # Man sollte meinen, dass Redaktionen, die mit über 8 Milliarden Euro jährlich finanziert werden, zumindest wissen, wie die Flaggen europäischer Nachbarländer aussehen. Man sollte falsch meinen.
Es gibt Momente, in denen sich Institutionen so gründlich selbst entlarven, dass man als Beobachter nur noch staunend dasitzen kann. Das ZDF hat uns gerade einen solchen Moment beschert – und zwar gleich doppelt.
Im ersten Teil dieser Serie haben wir gezeigt, was passiert ist: Ein Mitarbeiter deckt interne Missstände auf, und statt den Fake-Skandal aufzuarbeiten, jagt das ZDF den Überbringer der Nachricht. Personalrat Hubert Krech sammelt 600 Likes mit einer Tirade, in der er Journalismus als Verrat bezeichnet und kritische Medien als Kriegsgegner.
Okay, klare Ansage vorweg: Der Ton hier ist nicht für jeden. Manche lesen das und denken: “Wow, was für ein Zyniker.” Andere denken: “Endlich jemand, der es ausspricht.” Wenn du zur ersten Gruppe gehörst, keine Sorge. Wir verkaufen hier keine Esoterik, aber ich verspreche dir: Am Ende dieses Artikels wirst du den Witz verstehen.
Die Entscheidung, die Hoffnung machte # Am 16. September 2016 fasste die 5. Zivilkammer des Landgerichts Tübingen (Az. 5 T 232/16) einen Beschluss, der in der Rundfunkbeitragskritiker-Szene bis heute zitiert wird: Die Zwangsvollstreckung wegen nicht gezahltem Rundfunkbeitrag sei unrechtmäßig. Der SWR sei keine Behörde im Sinne des Vollstreckungsrechts, sondern als Betreiber von Rundfunkprogrammen wirtschaftlich tätig — und damit ein privates Unternehmen [1].
In einer Zeit, in der Emotionen leicht manipuliert werden können, haben öffentlich-rechtliche Sender wie ZDF eine besondere Verantwortung, fundierte und ausgewogene Informationen zu liefern. Doch oft scheint es, als ob diese Sender eher auf Sensationalismus und Panikmache setzen, anstatt auf empirische Daten und wissenschaftliche Fakten.
Meinung ersetzt Denken – Ein gesellschaftliches Symptom # Wir leben in einer Welt, in der Information allgegenwärtig ist – und trotzdem scheint Denken selten geworden. Über Jahrzehnte wurde uns eine Realität suggeriert, die weniger auf eigenständiger Reflexion als auf ständiger Reizüberflutung beruht. Wer also wundert sich noch, wenn Menschen heute mehr konsumieren als hinterfragen?