Zum Hauptinhalt springen

Medien

Das Fernsehgericht tagt: Miosga, Hubig, HateAid — und ein Gesetzentwurf der schon fertig lag

Am Sonntag, 29. März 2026, 21:45 Uhr: Caren Miosga, ARD. Titel der Sendung: “Digitale Gewalt — wie können Frauen besser geschützt werden?” Auf dem Sofa: Collien Fernandes. Daneben: Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD). Kein Anwalt der Gegenseite. Kein Sachverständiger mit abweichender Meinung. Das Ermittlungsverfahren läuft seit Tagen.

Shadowban für einen Link ins Lobbyregister

Heute früh postete ich auf X einen Hinweis auf das öffentliche Lobbyregister des Bundestags. Der Inhalt: HateAid reichte am 6. Februar 2026 einen vierseitigen Gesetzentwurf beim Bundesjustizministerium ein — dokumentiert, öffentlich einsehbar, keine Interpretation. Wenige Wochen später, am 19. März, kündigte Justizministerin Hubig exakt dieses Gesetz im Spiegel an — begleitend zur Fernandes-Titelgeschichte.

Noelia: Das System hat sie ihr Leben lang versagt — und am Ende getötet

Noelia Castillo Ramos wollte nicht sterben, weil sie krank war. Sie wollte sterben, weil niemand da war. Mit 13 Jahren kam sie nach der Trennung ihrer Eltern in staatliche Obhut. In einer Pflegefamilie wurde sie von ihrem Ex-Freund im Schlaf vergewaltigt. 2022 wurde sie von drei Männern gruppenvergewaltigt. Noch im selben Jahr versuchte sie, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Als das scheiterte, sprang sie aus dem fünften Stock. Die Verletzungen ließen sie querschnittsgelähmt zurück, in dauerhaften Schmerzen.

Der Damm bricht: Der Telegraph schreibt, was wir seit Jahren dokumentieren

Nikola Brindley war Dentalnurse seit über einem Jahrzehnt. Impfungen kannte sie. Als sie im Juli 2021 aufgefordert wurde, AstraZenecas COVID-Impfung zu nehmen, stimmte sie ohne Zögern zu. Innerhalb von Stunden lag sie auf der Notaufnahme. Mehrere Organsysteme versagten. „Ich brach auf dem Türrahmen zusammen und verlor fast vollständig die Fähigkeit zu gehen", sagt sie. Heute sitzt sie im Rollstuhl.

Volksempfänger in Vielfalt die keine ist

1933 stellte die Reichsregierung den Volksempfänger VE 301 vor. Kleines Gerät, günstiger Preis, Massenproduktion. Zweck: Ein Signal in jeden Haushalt. Kein anderes Gerät, keine andere Frequenz, keine andere Meinung. 2026 haben wir Hunderte Sender. Streaming, Podcasts, Social Media, ÖRR, Privatfernsehen. Technisch war noch nie so viel möglich.

Täterparadies Deutschland: Was der Fall Fernandes über digitale Gewalt wirklich sagt

Es hat Jahre gedauert. Jahre, in denen Collien Fernandes wusste, dass jemand in ihrem Namen Fake-Profile betrieb, Männer aus ihrem beruflichen Umfeld kontaktierte, ihnen angebliche Nacktfotos und Sexvideos schickte — gefälschtes Material, unter ihrem Namen, ohne ihr Wissen. Jahrelang erstattete sie Anzeigen. Jahrelang passierte: nichts.

Der Film war vor dem Fall da: Wie das ZDF eine Kampagne in Primetime verpackte

··768 Wörter·4 min
September 2024: Ein Film wird gedreht. März 2026: Ein Fall wird öffentlich. Der Film war zuerst da. # Der Film # Am Montag, den 23. März 2026, strahlte das ZDF um 20:15 Uhr den Film “Eine bessere Welt” aus. Direkt im Anschluss, um 22:15 Uhr, die Dokumentation “Hass im Netz: Eine bessere Welt” [1][2].

72 Stunden: Wie aus einer Spiegel-Titelstory eine Demo mit 13.000 wurde — und warum die Hauptperson nicht kam

Spiegel am Donnerstag. Demo am Sonntag. Dazwischen: eine Maschine. # Die Chronologie # Tag Datum Ereignis Donnerstag 19.03.2026 Spiegel veröffentlicht Titelstory: “Du hast mich virtuell vergewaltigt.” Ulmens Anwalt Schertz verschickt Gegendarstellung — am selben Tag [1]. Freitag 20.03.2026 Campact hat fertigen 2.000-Wörter-Artikel online. Grüne und Linke fordern schärfere Gesetze [2]. Freitag 20.03.2026 Bündnis “Feminist Fight Club” wird gegründet — am selben Tag wie Campact-Artikel. Demo für Sonntag angemeldet [4]. Samstag 21.03.2026 Fernandes in den tagesthemen. Hayali postet Video-Statement (“Werdet Allies!”) — von einem privaten X-Account aus [3]. Sonntag 22.03.2026 Demo am Brandenburger Tor. Veranstalter sagen: 13.000 Teilnehmer. BILD schätzt: 2.500. Polizei: keine offizielle Zahl [4][5][6]. 72 Stunden. Von der Titelstory zur Demo. Inklusive eines Bündnisses das vorher nicht existierte.

Follow the Money: Wer HateAid finanziert — und warum das wichtig ist

→ Interaktiver Netzwerk-Graph: Wer steckt dahinter? (Klicken für vollständige Verbindungsübersicht) Eine Ex-Nazi-Familie, zwei Bundesministerien, eine Kampagnen-NGO und ein PR-Berater. Das Netzwerk hinter der Organisation, die Identifikationspflicht im Internet fordert. # Was HateAid ist # HateAid ist eine gemeinnützige GmbH mit Sitz in Berlin, gegründet 2018. Offizieller Zweck: Beratung und Unterstützung von Betroffenen digitaler Gewalt. 54 Mitarbeitende. 143 Abmahnungen und 49 Zivilklagen im Jahr 2024 [1].

RKI-Protokolle entschwärzt: Wie die Wissenschaft politisch überrollt wurde

Ein Journalist klagt. Ein Gericht entscheidet. 2.500 Seiten belegen, was drei Jahre lang als Verschwörungstheorie galt: Das RKI handelte auf politische Weisung — nicht nach wissenschaftlicher Evidenz. # Der Mann, der nicht aufgab # Paul Schreyer ist Journalist und Mitherausgeber des Multipolar-Magazins. Kein Aktivist, kein Telegram-Influencer — ein Journalist, der das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) nutzte, wofür es geschaffen wurde: um staatliches Handeln transparent zu machen [1].