Am 24. April 2026, in den Nachmittagsstunden, postet das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) über seinen offiziellen X-Account @PEI_Germany zum Abschluss der Europäischen Impfwoche eine Kachel. Auf der Kachel: eine Cartoon-Familie, Mutter, Kind, Teenager, Erwachsener, Seniorin, Pfleger mit Kopftuch. Darüber der Satz, in freundlichem Grün, mit Ausrufezeichen:
„Jetzt den eigenen Impfstatus prüfen!"
Text: „Zum Abschluss der Aktionswoche weist das Paul-Ehrlich-Institut darauf hin, den eigenen Impfstatus zu überprüfen und versäumte Impfungen gegebenenfalls nachzuholen."
Fünf Stunden später, Momentaufnahme des Engagement-Musters: 3.300 Impressionen, 18 Likes, 13 Retweets, 147 Replies. Das ist, für alle, die sich nicht mit Social-Media-Mustern beschäftigen: ein Ratio. Ein Ratio tritt ein, wenn ein Post mehr Widerspruch als Zustimmung produziert — und zwar mit Abstand. Hier liegt das Verhältnis bei 8 zu 1 Reply zu Like.
Das hat einen Grund. Der Grund ist nicht, dass die Bürger im Durchschnitt gegen Impfungen seien. Der Grund ist, dass der Satz „Jetzt den eigenen Impfstatus prüfen!" von einer Behörde kommt, die ihre eigene Kernaufgabe — die Arzneimittel- und Impfstoffsicherheits-Surveillance nach § 77 AMG — während der entscheidenden Jahre nicht dokumentiert hat. Diese Strukturanalyse zeigt, wo die Prüfungs-Rhetorik auf die nachgewiesene Prüfungs-Lücke trifft.
Die Protokoll-Lücke — der Kern-Skandal #
Am 31. Januar 2026 veröffentlichten die Nachdenkseiten (Autor: Bastian Barucker) und das Multipolar-Magazin das Ergebnis einer IFG-Anfrage (Informationsfreiheitsgesetz) an das Paul-Ehrlich-Institut. Die Anfrage: alle Protokolle der Sitzungen der Abteilung SBD 1 (Pharmakovigilanz) der Abteilung „Sicherheit von Biomedizinischen Arzneimitteln und Diagnostika" (SBD) seit 2019.
Das Ergebnis der Antwort:
- SBD 1 (Pharmakovigilanz) — zuständig für die Überwachung der Arzneimittelsicherheit: keine schriftlichen Sitzungsprotokolle zwischen 20. Februar 2020 und 19. Juni 2023.
- Gesamte SBD-Abteilung (Sicherheit biomedizinischer Arzneimittel): keine schriftlichen Protokolle zwischen 2019 und 10. Mai 2023.
Zur Erinnerung: Das sind genau die Jahre der Corona-Impfkampagne. Das ist genau die Abteilung, die für die Überwachung potenzieller Sicherheitssignale nach der Impfung zuständig ist. Das ist genau die Abteilung, deren Befunde in die öffentliche Kommunikation, in die Zulassungsverlängerungen, in die Booster-Empfehlungen, in die Kleinen Anfragen an den Bundestag und in die Antworten der Bundesregierung einfließen sollten.
Die PEI-Begründung, wörtlich:
„Ressourcen wurden während der Pandemie auf die amtlichen Aufgaben priorisiert, und die freiwillige Dokumentation von Sitzungen wurde daher zurückgestellt."
Drei Worte machen in diesem Satz die Arbeit: „freiwillige Dokumentation". Das ist die Behauptung des PEI. Die Behauptung ist juristisch umstritten. Die Gemeinsame Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) und die allgemeine Aktenführungspflicht der Bundesverwaltung (§ 6 BArchG) legen nahe, dass Sitzungen einer Fachabteilung einer Bundesoberbehörde in sicherheitskritischen Bereichen sehr wohl dokumentationspflichtig sind. Die Corona-Enquete-Kommission hat die fehlenden Protokolle angefordert — und wartet auf Antwort.
Die schärfste Einordnung stammt von Prof. Stefan Homburg (emer., Finanzwissenschaft Hannover, Sachverständiger der Corona-Enquete):
„Es ist schlechterdings ausgeschlossen, dass eine obere Bundesbehörde drei Jahre lang keine Protokolle führt."
Die Lesart Homburgs: Entweder gibt es Protokolle, die nicht herausgegeben werden — oder es gibt tatsächlich keine, was eine dienstrechtliche Pflichtverletzung durch die jeweilige Abteilungsleitung darstellen würde. Beides ist skandalös. Beides wäre ein unabhängiger Untersuchungsgegenstand.
Selbst der ehemalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) — der die Impfkampagne 2021 politisch verantwortete — hat sich öffentlich „verwundert" über die fehlenden Protokolle gezeigt. Das ist ungefähr die schwächste denkbare Solidarisierung mit der eigenen Behörde, die ein Ex-Minister äußern kann.
Sekundärer Befund aus derselben IFG-Anfrage, der Beachtung verdient: Die Rechtsabteilung des PEI (SBD 4) verfügt über 4,5 Volljuristenstellen, die sich nach eigener Darstellung permanent mit IFG-Anfragen und Klagen befassen. Eine Behörde, die so viel Personal für die Abwehr von Transparenzanträgen beschäftigt, hat eine strukturelle Beziehung zur Öffentlichkeit, die den Titel „Arzneimittelsicherheit" allein nicht mehr trägt.
Was das PEI außerdem nicht geliefert hat #
Der Protokoll-Ausfall ist nicht der einzige nachweisbare Mangel. Er ist der härteste, der öffentlich per IFG dokumentiert ist. Daneben existieren weitere Lücken, die in der Fach- und Nischenpresse seit Jahren thematisiert werden — und die in der Leitmedien-Berichterstattung systematisch unterbleiben.
1. Die versprochene Sicherheitsstudie auf Versichertendaten #
Das PEI hat zu Beginn der Impfkampagne öffentlich eine Studie zur Risikobewertung der COVID-19-Impfstoffe auf Basis der Routinedaten der gesetzlichen Krankenkassen angekündigt. Das Multipolar-Magazin dokumentiert in Meldung 0345, dass fünf Jahre später eine solche Studie nicht vorgelegt worden ist. Deutschland hat eine der dichtesten Krankenkassen-Datenbasen der Welt. Die Kassen haben Meldungen. Sie haben Arztbesuchs-Raten vor und nach Impfungen. Sie haben Diagnose-Codes. Die Daten sind da. Das PEI hat die Auswertung angekündigt. Die Auswertung liegt nicht vor.
2. SafeVac 2.0 — 700.000 Teilnehmer, fünf Jahre Schweigen #
Die PEI-eigene Smartphone-App SafeVac 2.0, gestartet im Dezember 2020, war laut PEI die größte Impfsicherheitsstudie, die Deutschland je durchgeführt hat. Über 700.000 Menschen nahmen teil. Fünf Jahre später ist die vollständige Auswertung nicht veröffentlicht. Der niederländische Datenanalyst Wouter Aukema hat aus den EudraVigilance-Daten der EMA rekonstruiert, dass die an Brüssel gemeldeten SafeVac-Fälle um rund 42 Prozent von den Zahlen abweichen, die das PEI in Antworten auf parlamentarische Anfragen genannt hatte. Die Bundesregierung bestätigte am 7. April 2026 in BT-Drs. 21/5103, dass Angaben des PEI zu SafeVac 2.0 „in einigen Fällen nicht übereinstimmten" — die analytische Rekonstruktion dieses Skandals hat dieses Blog separat dokumentiert.
3. Die Matthes-ImpfSurv-Debatte — Untererfassung als „Spekulation" #
Prof. Harald Matthes, Charité-Stiftungsprofessor und Medizinischer Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe, hat in seiner ImpfSurv-Studie eine UAW-Rate von etwa 0,8 Prozent für schwere Nebenwirkungen ermittelt — gegenüber den offiziell kommunizierten ca. 0,02 Prozent des PEI. Die Studie wurde methodisch von Charité, Tagesspiegel und uebermedien.de kritisiert (anderer „schwer"-Begriff als EMA/FDA, offene Online-Befragung). Die Kritik ist nicht grundlos. Aber die analoge Beobachtung aus dem GKV-Sektor stammt von Andreas Schöfbeck (BKK ProVita), der aus seinen eigenen Kassendaten eine ähnliche Größenordnung ableitete und dafür seinen Vorstandsposten verlor. Das Multipolar-Magazin dokumentiert, dass das PEI die These einer systematischen Untererfassung als „Spekulation" klassifiziert — ohne die eigene Krankenkassen-Datenstudie (siehe oben) vorgelegt zu haben, die die Frage entscheiden könnte.
4. McKernan — DNA-Kontamination und die SV40-Sequenz #
Kevin McKernan, ehemaliger Teamleiter des Humangenom-Projekts am MIT, hat ab 2023 zusammen mit weiteren Laboren (darunter Phillip Buckhaults, University of South Carolina) Restplasmid-DNA in mRNA-Impfstoff-Vials nachgewiesen, einschließlich einer SV40-Promotor-Enhancer-Sequenz. Die Ergebnisse wurden im September 2025 peer-reviewed in Autoimmunity (Tandfonline) publiziert. Das PEI hat in seiner Stellungnahme vom Dezember 2023 (PEI-PDF) argumentiert, es fehlten „ausreichende Informationen" zur Methodik. Eine eigene, unabhängige Nachmessung mit öffentlich dokumentierter Methodik hat das PEI bis heute nicht vorgelegt. Dieses Blog hat den Bhakdi/Sterz-Strang der DNA-Debatte separat aufbereitet.
5. Charge-Heterogenität („Pfizer-Roulette") #
Die dänische Kohortenstudie Schmeling et al. (BMJ 2023) und weitere Arbeiten haben gezeigt, dass COVID-19-Impfstoff-Chargen erheblich heterogene Meldungsraten schwerer Nebenwirkungen aufweisen — ein Faktor zwischen den Chargen von bis zu 1:30. Das PEI hat zur deutschen Chargen-Landschaft bis heute keine öffentliche Gegen-Analyse vorgelegt. Der Pfizer-Roulette-Strang dieses Blogs hat die Befundlage zusammengefasst.
6. ÄFI — Die „Bankrotterklärung" #
Der Verein Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V. (ÄFI) hat im August 2025 in individuelle-impfentscheidung.de einen Beitrag unter dem Titel „Die vollständige Bankrotterklärung des Paul-Ehrlich-Instituts" veröffentlicht. Die dort aufgeführten Vorwürfe: fehlende klinische Wirksamkeitsnachweise für STIKO-Standardimpfungen, Zulassung der dritten mRNA-Impfung für 12- bis 17-Jährige ohne klinische Prüfdaten, Umgang mit DNA-Kontamination. Der ÄFI ist ein kritischer Berufsverband, nicht der Mainstream — aber die von ihm zitierten Dokumente stammen aus dem PEI selbst.
Die Arbeitsteilung — und der Tweet im Spiegel #
Fassen wir zusammen, was dokumentiert ist. Das Paul-Ehrlich-Institut hat:
- zwischen 20.02.2020 und 19.06.2023 in der sicherheitskritischen Pharmakovigilanz-Abteilung keine schriftlichen Protokolle angefertigt (IFG-bestätigt);
- eine fünf Jahre alte Ankündigung einer Sicherheitsstudie auf Versichertendaten nicht eingelöst;
- die SafeVac-2.0-Auswertung mit 700.000 Teilnehmern fünf Jahre nach Erhebungsbeginn nicht vollständig veröffentlicht und in parlamentarischen Angaben Abweichungen von bis zu 42 % gegenüber EudraVigilance-Daten produziert;
- die These einer systematischen UAW-Untererfassung als „Spekulation" klassifiziert, ohne die zur Widerlegung geeignete eigene Studie vorzulegen;
- eine externe, peer-reviewed Arbeit zur DNA-Kontamination in mRNA-Impfstoffen methodisch kritisiert, ohne eine eigene kontrollierte Nachmessung vorzulegen;
- 4,5 Volljuristenstellen in der Rechtsabteilung (SBD 4) vorwiegend mit der Abwehr von IFG-Anfragen beschäftigt.
Dieselbe Institution schickt am 24. April 2026 eine Kachel mit einer Cartoon-Familie in die Welt, auf der steht: „Jetzt den eigenen Impfstatus prüfen!"
Die rhetorische Operation, die hier vorliegt, ist die Verschiebung der Prüfpflicht. Die Behörde, die per § 77 AMG zur Arzneimittel- und Impfstoff-Sicherheitsüberprüfung verpflichtet ist, fordert die Bürgerinnen und Bürger auf, ihrerseits zu prüfen. Was sie prüfen sollen, ist nicht die Arbeit der Behörde, sondern der eigene Impfkalender. Die Blickrichtung ist umgekehrt. Die Prüfenden werden zu Geprüften. Die Geprüften zu Prüfenden. Das ist nicht nur Public-Health-Werbung. Das ist, in einem Wort, institutionelle Projektion.
Dass genau diese Operation auf X innerhalb von fünf Stunden ein 8:1-Reply-Ratio produziert hat, ist nicht der Kern des Befunds — der Kern ist das Warum. Der X-Algorithmus bildet in solchen Fällen nicht ein ideologisches Lager ab, sondern eine kollektive Wahrnehmung: Die Institution, die gerade die Prüfung fordert, hat die Prüfung, zu der sie verpflichtet ist, nicht sichtbar geleistet. Die Replies, in Stichproben gelesen, sind nicht Impfgegner-Pamphlete. Sie sind Fragen nach Verdachtsmeldungen, nach Chargenprüfungen, nach Protokollen. Genau den Fragen, auf die das PEI keine veröffentlichten Antworten hat.
Das Schweigen der Leitmedien #
Der Nachdenkseiten-Scoop zur Protokoll-Lücke ist vom 31. Januar 2026. Multipolar hat ihn bestätigt. Die Corona-Enquete-Kommission hat die Protokolle angefordert. Stichproben auf den Domains tagesschau.de, spiegel.de, zeit.de, sueddeutsche.de, faz.net, welt.de, zdf.de liefern zu „Paul-Ehrlich-Institut Protokolle 2020 2023" und „PEI Pharmakovigilanz keine Sitzungsprotokolle" in der Kombination null relevante Treffer. Die Fachberichterstattung läuft über Multipolar, NDS, Tichys Einblick, Reitschuster, Alexander Wallasch, ÄFI, Corona-Protokolle.net — allesamt Publikationen, die vom Mainstream als „umstritten" bis „unseriös" gerahmt werden, die in diesem konkreten Fall aber als einzige die primärquellenbasierte IFG-Dokumentation publizieren.
Das ist das gleiche Muster, das dieses Blog an anderer Stelle dieser Woche dokumentiert hat. Der BGH-Beschluss VII ZB 29/24 vom 25. Februar 2026, der dem Bayerischen Rundfunk die Zwangsvollstreckung rechtsförmlich nahm: 0 Leitmedien-Hits. Die Hoppermann-Enquete-Sitzung vom 23. April 2026, in der ein CDU-Richter a.D. einen Zeugen durch Medikalisierung seines Kindheitsmissbrauchs delegitimiert hat: 0 Leitmedien-Hits (Strukturanalyse hier). Die PEI-Protokoll-Lücke: 0 Leitmedien-Hits.
Drei Befunde aus drei Wochen, deren gemeinsamer Nenner nicht ihr Inhalt ist — sondern die Tatsache, dass die Leitmedien über alle drei nicht berichten. Das ist keine Verschwörung. Das ist, erneut, Auslassung. Und Auslassung ist redaktionelle Arbeit.
Wer gewinnt, wer verliert #
Gewinner: Die Impfkampagnen-Werbemaschinerie, die auch 2026 noch ohne strukturelle Widerfrage aus der eigenen Sicherheitsbehörde auskommt. Die PEI-Rechtsabteilung, deren 4,5 Volljuristenstellen sich darauf spezialisiert haben, die ihnen gestellten Fragen nicht zu beantworten, sondern zu prozessieren. Die Leitmedien-Redaktionen, die dem Publikum die Cartoon-Kachel des PEI ohne den Protokoll-Lücken-Befund präsentieren können, weil sie ihn nicht senden.
Verlierer: Geschädigte, deren Verdachtsmeldungen in einer Abteilung landen, die während der kritischen Jahre keine Sitzungsprotokolle angefertigt hat. Forschende, die auf die versprochene GKV-Datenstudie angewiesen wären, um die Matthes/Schöfbeck-Größenordnungen belastbar einzuordnen. Die 700.000 SafeVac-Teilnehmer, deren Daten das PEI fünf Jahre lang nicht vollständig ausgewertet hat. Die parlamentarische Kontrolle, die auf Zahlen reagieren muss, die sich um 42 % unterscheiden, je nachdem, wen man fragt. Und — strukturell — das Vertrauen in die institutionelle Arzneimittelsicherheits-Architektur der Bundesrepublik, das man nicht per Cartoon-Kachel zurückholt, wenn die Prüfungs-Pflicht der Prüfenden selbst in der schriftlichen Form verschwunden ist.
Wir #
Die Kachel vom 24. April 2026 ist nicht das Problem. Die Struktur, in der sie erscheint, ist das Problem. Eine Behörde, die per Gesetz zur Prüfung verpflichtet ist und deren zuständige Abteilung drei Jahre lang keine Sitzungen protokolliert hat, verschiebt die Prüfpflicht auf die Adressaten ihrer eigenen Empfehlungen. Das ist keine Public-Health-Kampagne. Das ist Rollentausch. Die PEI-Protokolle von SBD 1 zwischen 20. Februar 2020 und 19. Juni 2023 existieren nach eigener Auskunft nicht. Die Sicherheitsstudie auf Krankenkassendaten existiert fünf Jahre nach Ankündigung nicht. Die SafeVac-Vollauswertung existiert fünf Jahre nach Datenerhebungsbeginn nicht vollständig.
Wer jetzt den eigenen Impfstatus prüft, hat keine Debatte mit dem PEI. Wer die Arbeit des PEI prüft, hat eine.
Das ist, am letzten Werktag der Europäischen Impfwoche 2026, die Nachricht dieses Blogs an das Paul-Ehrlich-Institut: Die Pflicht zur Prüfung verschiebt sich nicht per Twitter-Kachel. Sie bleibt an der Stelle, an die sie der Gesetzgeber gelegt hat. Und wenn die Replies 8:1 stehen, ist das nicht Rezeptionsversagen des Publikums, sondern Rückmeldung an den Absender.
Den Absender kennen wir. Er hat nur seit drei Jahren keine Protokolle.
Siehe auch — aus diesem Blog #
- SafeVac 2.0: Fünf Jahre Schweigen über Deutschlands größte Impfsicherheitsstudie — die 42-%-Diskrepanz, BT-Drs. 21/5103, EudraVigilance-Gegenrechnung Aukema.
- Pfizer-Roulette: Chargen, Placebo, BioNTech — Schmeling et al. (BMJ 2023), Charge-Heterogenität 1:30.
- Bhakdi/Sterz: DNA-Verunreinigung und Genveränderung — der DNA-Kontaminations-Strang.
- BGH VII ZB 29/24: Der Namenszug der Intendantin — der parallele „Leitmedien-Stille"-Befund vom selben Tag.
- Verstehen, nicht verurteilen — Die Methode Müller — parlamentarische Delegitimation eines BMI-Zeugen.
Primärquellen #
- Paul-Ehrlich-Institut X-Account: @PEI_Germany — Tweet vom 24.04.2026 zum Abschluss der Europäischen Impfwoche.
- Nachdenkseiten (Bastian Barucker, 31.01.2026): Ganze Abteilung des Paul-Ehrlich-Instituts legt während Corona-Impfkampagne kein Protokoll an.
- Multipolar-Magazin: Paul-Ehrlich-Institut: Keine Sitzungsprotokolle in Corona-Zeit angefertigt / Untererfassung als „Spekulation" / Fehlende Sicherheitsstudie auf Versichertendaten.
- FragDenStaat: IFG-Anfrage Protokolle Pharmakovigilanz.
- Bundestag: Antwort der Bundesregierung auf Kleine Anfrage der AfD-Fraktion, BT-Drs. 21/5103, 07.04.2026.
- Peer-reviewed zur DNA-Kontamination: Speicher et al., Autoimmunity 2025.
- Ärztinnen und Ärzte für individuelle Impfentscheidung (ÄFI): Bankrotterklärung des PEI, 08/2025.
Hinweis: Dieser Text ist Strukturanalyse auf Basis öffentlich dokumentierter Primärquellen (IFG-Antworten des PEI, Bundestags-Drucksachen, peer-reviewed Publikationen). Die Zitate von Prof. Stefan Homburg und aus der PEI-Begründung sind gegen die Multipolar-Meldung 0367 und den Nachdenkseiten-Artikel verifiziert. Die Einordnung der Leitmedien-Stille stützt sich auf Stichproben-Suchen auf tagesschau.de, spiegel.de, zeit.de, sueddeutsche.de, faz.net, welt.de, zdf.de. Die politische Bewertung ist die des Autors. Keine ärztliche oder rechtliche Beratung.